Einfühlsame und authentische Coming-of-Age-Story
Der Roman "Wolkenberührpunkt" ist eine schöne und wirklich einfühlsame Coming-of-Age-Story, in dessen Zentrum der erste Käufer des Vorgängerbuches von Christoph Kramer ("Das Leben fing im Sommer an") "Roman" steht. Der adoptierte Roman wächst in einer zunächst sehr beschaulichen Familie auf. Der Vater, ein Armeeangehöriger, ist zwar etwas unnahbar und militärisch-diszipliniert, dafür ist seine Adoptivmutter inklusive kleiner Schwester aber umso liebevoller. Alles gerät ins Wanken als Roman an Silvester erfährt, dass er adoptiert wurde. Von nun an ist nichts mehr wie es war und darüber hinaus gilt es auch die typischen Herausforderungen der Jugend zu meistern. Romans bester Freund Stevie ist hier immer an seiner Seite und bereichert das Buch mit seiner ganz eigenen Geschichte. Zusätzlich streut Christoph Kramer immer wieder (sehr persönliche) Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Jugend ein und zeigt so einen direkten Vergleich zu Roman auf. Das Buch gleitet einfach so leicht dahin und enthält ganz viel Identifikationspotential für den Leser. Dabei sind manche Sätze einfach nur anmutig schön! Der Kramer kann wirklich gut schreiben - Chapeau!