Erzählung über ein junges Leben an einem einzigen Tag
Mir gefällt es, wie Christoph Kramer sein neues Werk beginnt. Geschickter Schachzug! Er begibt sich in seine Lieblingsbuchhandlung und spricht den ersten Kunden an, der sein Buch mit abgezählten Münzen bezahlt. Er kommt mit Roman ins Gespräch und dessen Geschichte fesselt ihn. Es entsteht die Erzählung eines Lebens an einem einzigen Tag. Was am Ende davon Fiktion ist, weiß nur der Autor.
Ich hatte das Glück das zweite Buch Kramers in einer Leserunde zu erleben, was mir sehr zugute kam durch einen regen Austausch der Meinungen. Feinsinnige, poetische Schilderungen, die zum Nachdenken anregen, gibt es zuhauf. Die Geschichte wird getragen durch die Hauptperson Roman und seine Freunde Stevie sowie Niemand (ein Junge, der nicht spricht, aber kluge und einfühlsame Sätze schreibt und der zunächst keinen Namen hat). Dann gibt es da noch Mira vom Nachbarhaus, in die Roman verliebt ist. Gemeinsam haben sie einen besonderen Ort, einen alten Telefonmast (s. Cover), auf den sie sich zurückziehen. Dort teilen sie ihre Träume, Erwartungen und Sorgen. Den Wolkenberührpunkt nennen sie ihn. Auch mal allein wird der aufgesucht als Rettungsanker in schwierigen Phasen, um Ruhe zu finden, in den Himmel zu schauen, Wünsche zu formulieren und den Gedanken freien Lauf lassen.
Wir erleben die männliche Sicht aufs Leben aus zweierlei Perspektiven. Einmal die Gedanken und Gefühle Romans und zum anderen die des Autors. Manches im Leben der Hauptfiguren wird leider nicht auserzählt, nur angerissen. Leider meist dort, wo man gerne mehr erfahren hätte. Und dann dagegen wird zu nachdrücklich erklärt oder Dinge wiederholt. Insgesamt besticht das Buch aber durch einen schönen, gefühlvollen Sprachstil und zitatwürdige Sätze mit tiefem Sinn.
Fazit
Es ist ein bemerkenswerter Roman geworden. Hinweis von mir an den Kritiker Denis Scheck: Auf keinen Fall ein Buch für die TONNE!
Ich als zweifache Großmutter habe es gern gelesen und werde es an meine bald 15jährige Enkelin weitergeben.
Meine Empfehlung vor allem für Heranwachsende vergebe ich gern und bewerte mit vier von fünf Sternen!
Ich hatte das Glück das zweite Buch Kramers in einer Leserunde zu erleben, was mir sehr zugute kam durch einen regen Austausch der Meinungen. Feinsinnige, poetische Schilderungen, die zum Nachdenken anregen, gibt es zuhauf. Die Geschichte wird getragen durch die Hauptperson Roman und seine Freunde Stevie sowie Niemand (ein Junge, der nicht spricht, aber kluge und einfühlsame Sätze schreibt und der zunächst keinen Namen hat). Dann gibt es da noch Mira vom Nachbarhaus, in die Roman verliebt ist. Gemeinsam haben sie einen besonderen Ort, einen alten Telefonmast (s. Cover), auf den sie sich zurückziehen. Dort teilen sie ihre Träume, Erwartungen und Sorgen. Den Wolkenberührpunkt nennen sie ihn. Auch mal allein wird der aufgesucht als Rettungsanker in schwierigen Phasen, um Ruhe zu finden, in den Himmel zu schauen, Wünsche zu formulieren und den Gedanken freien Lauf lassen.
Wir erleben die männliche Sicht aufs Leben aus zweierlei Perspektiven. Einmal die Gedanken und Gefühle Romans und zum anderen die des Autors. Manches im Leben der Hauptfiguren wird leider nicht auserzählt, nur angerissen. Leider meist dort, wo man gerne mehr erfahren hätte. Und dann dagegen wird zu nachdrücklich erklärt oder Dinge wiederholt. Insgesamt besticht das Buch aber durch einen schönen, gefühlvollen Sprachstil und zitatwürdige Sätze mit tiefem Sinn.
Fazit
Es ist ein bemerkenswerter Roman geworden. Hinweis von mir an den Kritiker Denis Scheck: Auf keinen Fall ein Buch für die TONNE!
Ich als zweifache Großmutter habe es gern gelesen und werde es an meine bald 15jährige Enkelin weitergeben.
Meine Empfehlung vor allem für Heranwachsende vergebe ich gern und bewerte mit vier von fünf Sternen!