Klassischer ChriKra

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Wenn man das erste Buch von Christoph Kramer gerne gelesen hat, wird einem dieses auch gefallen. Er ist sich in seinem Schreibstil komplett treu geblieben, auch wenn er diesmal nicht über ein fiktives Selbst schreibt, sondern über einen Fremden. Mir persönlich gefällt sein Schreibstil leider nur mittelgut. Irgendwie gelingt es ihm meiner Meinung nach nicht so ganz die Gedanken seiner jungen Teenagerfigur heute als Erwachsener noch so zu formulieren, als würde wirklich ein Teenager denken und sprechen. Vielleicht gelingt ihm das besser, wenn er mal ein Buch aus Erwachsenenperspektive schreiben wird.
Die Einwürfe des erwachsenen Chris hätte es für mich nicht zwingend gebraucht. Gut fand ich aber seine Gedanken in den PS-PPPPS am Ende.
Die Geschichte selbst ist spannend, hat einige Wendepunkte und würde auch ein gutes Jugendbuch abgeben. Ich denke, einige Leser können sich in den Figuren wiederfinden.