Konnte mich leider nicht überzeugen

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eabooks1234 Avatar

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Nach seinem Debüt „Das Leben fing im Sommer an“ erscheint nun in diesem Herbst Christoph Kramers zweites Buch „Wolkenberührpunkt“.

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen.
Man gewinnt den Eindruck, Chris Kramer versucht möglichst viele sprachliche Bilder und Stilmittel einzusetzen. Das passt aber leider an vielen Stellen nicht, und ich finde, dass man nicht auf jeder Seite einen Vergleich oder eine Metapher braucht. Mein zweiter großer Kritikpunkt ist, dass die Geschichte stellenweise unglaublich langweilig ist. Über mehrere Seiten hinweg passiert gar nichts. Diese Stellen tragen überhaupt nicht zur Entwicklung der Geschichte bei. Man könnte sie also getrost weglassen. Dritter Kritikpunkt: Die Geschichte wird nach jedem Kapitel unterbrochen. Chris Kramer berichtet dann kurz, wie er Roman bei dem Treffen wahrgenommen hat oder was Chris in seiner Jugend erlebt hat. Das habe ich als ziemlich störend empfunden. Bitte nicht nach jedem Kapitel die Geschichte unterbrechen, dass hat für mich leider überhaupt nicht funktioniert.

Die Idee mit dem Wolkenberührpunkt hat mir aber wiederum sehr gut gefallen. Diese Stellen waren gut beschrieben und authentisch.

Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut!

Fazit: Wie auch im Vorgängerbuch ist es auch hier so, dass die Geschichte großes Potential hat, aber dieses Potential überhaupt nicht ausgeschöpft wird. Ich kann es persönlich nicht weiterempfehlen. Aber ich denke, auch dieses Buch wird seine Leser*innen finden, und das ist auch gut so. Jedes Buch hat seine Daseinsberechtigung! Mir hat das Buch aber leider nicht gefallen. Schade!