Kramer hat es drauf
Das Cover von "Wolkenberührpunkt" von Christoph Kramer passt absolut zum Titel des Buches und gefällt mir gut. Abgebildet ist ein Telefonmast, auf dem die Protagonisten sitzen, die oben auf ihm dem Himmel näher sind und ihre Wünsche und Träume herausschreien können. Der Roman beginnt damit, dass Christoph Kramer in einer Buchhandlung einen jungen Mann trifft, der mit abgezähltem Geld das erste Buch des Ex-Fußballspielers kauft. Die beiden kommen in Kontakt und die Erzählung nimmt ihren Lauf. Christoph, vom Schicksal begünstigt und Roman, den es in einer vergangenen Silvesternacht schier den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Auf der einen Seite der erfolgreiche Sportler, auf der anderen Roman, der auf der Sinnsuche ist, oftmals zweifelt und vieles hinterfragt. Sein Zufluchtsort ist der "Wolkenberührpunkt", dort fühlt er sich frei. Christoph Kramer hat ein wunderbares Buch geschrieben, dessen Inhalt Themen wie Familie, Freundschaft, dauerhaftes oder nicht beständiges Glück, Verbundenheit und Zugehörigkeit
sind. Dabei liegt der Blickwinkel oft auf dem privilegierten Autor im Vergleich zu dem scheinbar benachteiligten Roman. Diese Erzählung berührt, macht nachdenklich und betroffen. Trotz alledem ist es ein leichter Schreibstil, der immer einfühlsam und herzerwärmend ist. Kramer, Weltklasse-Fußballer, hervorragender Sportmoderator und jetzt, zum wiederholten Mal, ein wunderbarer Schriftsteller. Was hat dieser junge Mann für Talente ... und was besitzt er für eine unglaubliche Empathie. Mach weiter so, lieber Christoph!
sind. Dabei liegt der Blickwinkel oft auf dem privilegierten Autor im Vergleich zu dem scheinbar benachteiligten Roman. Diese Erzählung berührt, macht nachdenklich und betroffen. Trotz alledem ist es ein leichter Schreibstil, der immer einfühlsam und herzerwärmend ist. Kramer, Weltklasse-Fußballer, hervorragender Sportmoderator und jetzt, zum wiederholten Mal, ein wunderbarer Schriftsteller. Was hat dieser junge Mann für Talente ... und was besitzt er für eine unglaubliche Empathie. Mach weiter so, lieber Christoph!