Mit Worten die Wolken berühren
Christoph Kramer liefert mit seinem zweiten Roman ein kleines Meisterwerk ab. Der ehemalige Profi-Fußballspieler und Weltmeister schreibt sich mit seinem „Wolkenberührpunkt“ in den Literarturhimmel.
Das Buch beginnt dort, wo sein erster Roman aufhört und ist dennoch keine Fortsetzung. Vielmehr ist es das aktive Erleben des Erfolges seines ersten Buches in seiner Lieblingsbuchhandlung in Düsseldorf. Inkognito rückt Kramer sein Buch in der Präsentation in eine optimale Position und kann so einen Mann namens Roman beobachten, der mit abgezählten Münzen sein Erstlingswerk kauft. Neugierig auf diesen Käufer spricht Kramer ihn an und lädt ihn zu einem Kaffee ein.
Die Story des Buches ist danach zweigeteilt: einmal aus der Sicht von Roman und dann aus der Sicht von Christoph Kramer.
Roman erfährt in der bedeutungsvollen Nacht des Jahreswechsels 1999/2000, dass er als kleines Kind adoptiert worden ist und seine Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind. Es ist ein großer Schock für ihn und er sieht es als Verrat an, dass er all die Jahre betrogen und belogen wurde. Er nimmt sofort emotionalen Abstand von seiner vorher harmonischen Familie. Er fühlt sich von seinen einstigen „Eltern“ verraten, einzig seine kleine Schwester liegt ihm weiter am Herzen.
In direkter Nachbarschaft lebt sein heimlicher Schwarm Mira. Der Wunsch danach, dass sie seine Freundin wird, scheint unerreichbar.
Mit Mira verbinden ihn nicht nur die gegenseitige Sympathie, sondern auch ein altes, handgeschriebenes Buch mit einer besonderen Handschrift.
Sein bester Freund Steve lebt im naheliegenden Kinderheim und dort gibt es noch weitere Bewohner, die im Lebenslauf von Roman eine Rolle spielen werden.
Der Titel des Buches „Wolkenberührpunkt“ beschreibt einen Ort, der zunächst unspektakulär ist. Aber die Bedeutung dieses Hochsitzes wird für alle Protangonisten sehr wichtig: ein ruhiger Ort, der eine erhobene Aussicht auf die Umgebung, der Welt und schlussendlich auf sich selbst bietet.
Das Buch wird aus zwei Blickwinkel geschrieben: die Sichtweise von Christoph Kramer als Ex-Fußball-Profi und Weltmeister und andererseits von Roman, der als Jugendlicher erfährt, dass er durch die Adoption um seine Herkunft betrogen wurde.
Bei Roman zeigt sich die andere Blickrichtung: er wird nach einer überraschenden Wendung in seinem jungen Leben durch ein konfuses Leben geleitet. Am Ende wird alles eine Erklärung finden und einen Sinn haben.
In diesem Buch geht es um Liebe. Und um Geborgenheit. Und um Familie. Was bedeuten Liebe, Familie und Geborgenheit in der Gesamtheit?
Das Fazit vom Ich-Erzähler Christoph Kramer ist: diese zufällige Begegnung mit Roman und seiner Lebensgeschichte zeigt ihm, dass er in seinem Leben sehr viel Glück hatte. Er hatte eine Familie, von der er alle Liebe der Welt erfahren durfte. Und somit auch jede Unterstützung im Leben hatte. Ihm ist bewusst, dass er bisher ein privilegiertes Leben führen durfte.
Und sehr schön sind die Danksagungen am Ende.
Das Ende seiner erfolgreichen Karriere als Fußball-Profi musste er lange verarbeiten. Das tut er zweifelhaft auch mit dem Schreiben dieses Romans.
Am Ende kann er feststellen: mit dem Ende einer Geschichte fängt eine neue an! Für ihn könnte Schriftsteller ein Beruf mit Zukunft sein.
Christoph Kramer ist ein Meister der sensiblen Worte! Hut ab!
Und ein erfolgreicher Fußballer war er auch! Als Fußball-Erklärer vor wichtigen Spielen im TV ist er klasse.
Als Schriftsteller „mit Herz“ große Klasse. Ein Weltmeister der feinen und emotionalen Worte.
Bitte mehr davon, Herr Kramer!
Das Buch beginnt dort, wo sein erster Roman aufhört und ist dennoch keine Fortsetzung. Vielmehr ist es das aktive Erleben des Erfolges seines ersten Buches in seiner Lieblingsbuchhandlung in Düsseldorf. Inkognito rückt Kramer sein Buch in der Präsentation in eine optimale Position und kann so einen Mann namens Roman beobachten, der mit abgezählten Münzen sein Erstlingswerk kauft. Neugierig auf diesen Käufer spricht Kramer ihn an und lädt ihn zu einem Kaffee ein.
Die Story des Buches ist danach zweigeteilt: einmal aus der Sicht von Roman und dann aus der Sicht von Christoph Kramer.
Roman erfährt in der bedeutungsvollen Nacht des Jahreswechsels 1999/2000, dass er als kleines Kind adoptiert worden ist und seine Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind. Es ist ein großer Schock für ihn und er sieht es als Verrat an, dass er all die Jahre betrogen und belogen wurde. Er nimmt sofort emotionalen Abstand von seiner vorher harmonischen Familie. Er fühlt sich von seinen einstigen „Eltern“ verraten, einzig seine kleine Schwester liegt ihm weiter am Herzen.
In direkter Nachbarschaft lebt sein heimlicher Schwarm Mira. Der Wunsch danach, dass sie seine Freundin wird, scheint unerreichbar.
Mit Mira verbinden ihn nicht nur die gegenseitige Sympathie, sondern auch ein altes, handgeschriebenes Buch mit einer besonderen Handschrift.
Sein bester Freund Steve lebt im naheliegenden Kinderheim und dort gibt es noch weitere Bewohner, die im Lebenslauf von Roman eine Rolle spielen werden.
Der Titel des Buches „Wolkenberührpunkt“ beschreibt einen Ort, der zunächst unspektakulär ist. Aber die Bedeutung dieses Hochsitzes wird für alle Protangonisten sehr wichtig: ein ruhiger Ort, der eine erhobene Aussicht auf die Umgebung, der Welt und schlussendlich auf sich selbst bietet.
Das Buch wird aus zwei Blickwinkel geschrieben: die Sichtweise von Christoph Kramer als Ex-Fußball-Profi und Weltmeister und andererseits von Roman, der als Jugendlicher erfährt, dass er durch die Adoption um seine Herkunft betrogen wurde.
Bei Roman zeigt sich die andere Blickrichtung: er wird nach einer überraschenden Wendung in seinem jungen Leben durch ein konfuses Leben geleitet. Am Ende wird alles eine Erklärung finden und einen Sinn haben.
In diesem Buch geht es um Liebe. Und um Geborgenheit. Und um Familie. Was bedeuten Liebe, Familie und Geborgenheit in der Gesamtheit?
Das Fazit vom Ich-Erzähler Christoph Kramer ist: diese zufällige Begegnung mit Roman und seiner Lebensgeschichte zeigt ihm, dass er in seinem Leben sehr viel Glück hatte. Er hatte eine Familie, von der er alle Liebe der Welt erfahren durfte. Und somit auch jede Unterstützung im Leben hatte. Ihm ist bewusst, dass er bisher ein privilegiertes Leben führen durfte.
Und sehr schön sind die Danksagungen am Ende.
Das Ende seiner erfolgreichen Karriere als Fußball-Profi musste er lange verarbeiten. Das tut er zweifelhaft auch mit dem Schreiben dieses Romans.
Am Ende kann er feststellen: mit dem Ende einer Geschichte fängt eine neue an! Für ihn könnte Schriftsteller ein Beruf mit Zukunft sein.
Christoph Kramer ist ein Meister der sensiblen Worte! Hut ab!
Und ein erfolgreicher Fußballer war er auch! Als Fußball-Erklärer vor wichtigen Spielen im TV ist er klasse.
Als Schriftsteller „mit Herz“ große Klasse. Ein Weltmeister der feinen und emotionalen Worte.
Bitte mehr davon, Herr Kramer!