Schade, hier wäre so viel mehr drin gewesen

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inibieni81 Avatar

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Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Christoph Kramer gefreut, aber „Wolkenberührpunkt“ war leider nicht mein Fall.
Der Schreibstil wirkte auf mich, als ob er zu oft zu viel will. Die Masse an Metaphern wirkt übertrieben und unnatürlich. Zudem verliert sich die Geschichte immer wieder in langatmigem Leerlauf ohne jegliche Weiterentwicklung. Was mich aber am meisten herausgebracht hat, waren die Unterbrechungen nach jedem Kapitel mit persönlichen Rückblenden des Autors.
Dabei ist die Kernidee um den Wolkenberührpunkt wunderschön gedacht und diese Abschnitte lesen sich auch toll und echt. Auch optisch ist das Buch mit dem Cover ein absoluter Hingucker.
Fazit: Das große Potenzial der Story wird einfach nicht eingeholt. Von mir gibt es dieses Mal leider keine Empfehlung, auch wenn ich mir sicher bin, dass das Buch andere Leser begeistern kann.