Mal sehen...
Colleen Hoover ist bekannt für ihre unvorhersehbaren Plots und emotional aufgeladenen Geschichten – genau darin liegt aber auch mein kritischer Punkt. Die ständigen Wendungen wirken nicht immer organisch, sondern teilweise konstruiert, fast so, als müsse jede Geschichte zwangsläufig schockieren 🔀. Das hält zwar die Spannung hoch, kann aber auf Dauer vorhersehbar in seiner Unvorhersehbarkeit werden.
Auch emotional setzt Hoover oft sehr stark an. Das funktioniert, solange die Figuren glaubwürdig bleiben, kippt aber schnell ins Überdramatische 🎭. Gefühle werden nicht immer subtil entwickelt, sondern manchmal eher forciert, was den Leseeindruck zwiespältig macht.
Von diesem neuen Buch erwarte ich deshalb weniger bloßen Effekt und mehr erzählerische Tiefe 🧠. Wendungen dürfen überraschen, sollten aber nachvollziehbar bleiben. Wenn es Spice gibt 🌶️, dann bitte als Teil der Geschichte und nicht als Selbstzweck. Am Ende wünsche ich mir eine Story, die nicht nur kurzfristig fesselt, sondern auch inhaltlich trägt und im Kopf bleibt – ohne auf reine Schockmomente angewiesen zu sein.
Auch emotional setzt Hoover oft sehr stark an. Das funktioniert, solange die Figuren glaubwürdig bleiben, kippt aber schnell ins Überdramatische 🎭. Gefühle werden nicht immer subtil entwickelt, sondern manchmal eher forciert, was den Leseeindruck zwiespältig macht.
Von diesem neuen Buch erwarte ich deshalb weniger bloßen Effekt und mehr erzählerische Tiefe 🧠. Wendungen dürfen überraschen, sollten aber nachvollziehbar bleiben. Wenn es Spice gibt 🌶️, dann bitte als Teil der Geschichte und nicht als Selbstzweck. Am Ende wünsche ich mir eine Story, die nicht nur kurzfristig fesselt, sondern auch inhaltlich trägt und im Kopf bleibt – ohne auf reine Schockmomente angewiesen zu sein.