Achterbahnfahrt
Colleen Hoover ist die erfolgreichste Autorin der Welt und ihr neues Werk basiert auf einer Kurzgeschichte von ihr, die vor einigen Jahren erschienen ist und die sie weiter ausgebaut hat, nachdem Fans begeistert waren. Ich war neugierig und dies war mein erstes Buch der Autorin.
Inhalt:
In dem Romantic Thriller (laut Cover ein Roman!?) geht es um die von Selbstzweifeln geplagte Bestsellerautorin Petra Rose und ihrer Schreibblockade wegen eines Shitstorms. Für ihren neuen Roman nimmt sie sich eine Auszeit in einem überraschend luxuriösen Airbnb und erlebt einen kreativen Schaffungsprozess am Limit, „um den rohen, echten Gefühlen näherzukommen.“
Meine Meinung:
Colleen Hoover verspricht eine „schwindelerregende Achterbahnfahrt voller Leidenschaft, Spannung, Sinnlichkeit mit einem Hauch von Gänsehaut.“ Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, finde ich den Vergleich überwiegend zutreffend. Nachdem ich aus der wilden Schreiblust-Achterbahn gestiegen bin, dachte ich, die Loopings waren gar nicht so krass, generell war die Fahrt flach und schnell vorbei und irgendwie waren die letzten Meter nicht überraschend, sondern enttäuschend. Und dann gibt es da ein Beweisfoto, bei dem ich sichtlich Spaß habe, während ich mehrere Loopings hintereinander absolviere und mir die Gesichtszüge entgleisen. Und so ist es! Vielleicht gefällt mir das Ende nicht und der Rückblick ist ernüchternd, mit dem Wissen, was ich jetzt habe. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, aber Petras Erfahrungen haben durchweg einen stimmungsvollen Nervenkitzel gehabt, wenn ich versucht habe, zu begreifen, „was hier gerade passiert.“ Ich konnte nicht ganz genau sagen, worauf das hinauslaufen wird und ab der Mitte hatte ich eine böse Vorahnung. Kurz: es ist unterhaltsam, sinnlich und stets unterschwellig spannend, mit steilen Loopings. Besonders stilvoll finde ich, dass Colleen Hoover es versteht, andeutungsvollen Spice einzubauen, der meiner Fantasie überlassen ist und sich nicht in Details verliert. Ein großer Pluspunkt, bei einem ansonsten flüssigen Schreibstil, der Petras Sichtweise authentisch darstellt.
Kein Kunstflug mit anspruchsvollen Manövern, aber durchaus einige gute Gründe «Woman Down» zu lesen und die Erwartungen runterzuschrauben, denn hier genießt man einfach die Fahrt.
Inhalt:
In dem Romantic Thriller (laut Cover ein Roman!?) geht es um die von Selbstzweifeln geplagte Bestsellerautorin Petra Rose und ihrer Schreibblockade wegen eines Shitstorms. Für ihren neuen Roman nimmt sie sich eine Auszeit in einem überraschend luxuriösen Airbnb und erlebt einen kreativen Schaffungsprozess am Limit, „um den rohen, echten Gefühlen näherzukommen.“
Meine Meinung:
Colleen Hoover verspricht eine „schwindelerregende Achterbahnfahrt voller Leidenschaft, Spannung, Sinnlichkeit mit einem Hauch von Gänsehaut.“ Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, finde ich den Vergleich überwiegend zutreffend. Nachdem ich aus der wilden Schreiblust-Achterbahn gestiegen bin, dachte ich, die Loopings waren gar nicht so krass, generell war die Fahrt flach und schnell vorbei und irgendwie waren die letzten Meter nicht überraschend, sondern enttäuschend. Und dann gibt es da ein Beweisfoto, bei dem ich sichtlich Spaß habe, während ich mehrere Loopings hintereinander absolviere und mir die Gesichtszüge entgleisen. Und so ist es! Vielleicht gefällt mir das Ende nicht und der Rückblick ist ernüchternd, mit dem Wissen, was ich jetzt habe. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, aber Petras Erfahrungen haben durchweg einen stimmungsvollen Nervenkitzel gehabt, wenn ich versucht habe, zu begreifen, „was hier gerade passiert.“ Ich konnte nicht ganz genau sagen, worauf das hinauslaufen wird und ab der Mitte hatte ich eine böse Vorahnung. Kurz: es ist unterhaltsam, sinnlich und stets unterschwellig spannend, mit steilen Loopings. Besonders stilvoll finde ich, dass Colleen Hoover es versteht, andeutungsvollen Spice einzubauen, der meiner Fantasie überlassen ist und sich nicht in Details verliert. Ein großer Pluspunkt, bei einem ansonsten flüssigen Schreibstil, der Petras Sichtweise authentisch darstellt.
Kein Kunstflug mit anspruchsvollen Manövern, aber durchaus einige gute Gründe «Woman Down» zu lesen und die Erwartungen runterzuschrauben, denn hier genießt man einfach die Fahrt.