Hohe Erwartungen, gemischte Gefühle
Kurz vorab: Ich habe ein Rezensionsexemplar erhalten, was jedoch keinerlei Einfluss auf meine Meinung hat. Diese Rezension spiegelt ausschließlich mein persönliches Leseempfinden wider.
Die Bestsellerautorin Petra Rose steckt nach einem massiven Shitstorm rund um die Verfilmung ihres Romans in einer tiefen Schreibkrise. Um Abstand zu gewinnen, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte am See zurück, um an ihrem nächsten Thriller zu arbeiten. Dort begegnet sie dem Detective Nathaniel, der beunruhigend stark einer Figur aus ihrem Buch ähnelt – und eine gefährliche Dynamik in Gang setzt, die Realität und Fiktion zunehmend verschwimmen lässt.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich bislang fast alle Werke von Colleen Hoover gelesen, geliebt und verschlungen habe. Da man vorab nicht in das Buch reinlesen konnte, habe ich mich blind darauf beworben – im Vertrauen auf die Autorin. Rückblickend muss ich sagen: Hätte ich vorher reinlesen können, hätte ich mich vermutlich nicht für dieses Buch entschieden.
Schon der Einstieg empfand ich als recht wirr, und insgesamt konnte mich die Geschichte emotional überhaupt nicht abholen. Viele Entwicklungen wirkten auf mich platt, wenig ausgearbeitet und kaum überraschend. Auch die Figuren konnten mich nicht überzeugen. Insgesamt fand ich keine der Hauptfiguren wirklich sympathisch.
Ich habe das Buch gelesen und auch gehört. Positiv hervorheben möchte ich hier die Hörbuchstimme – sie war sehr angenehm und gut zu verfolgen. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach gehalten, wodurch sich das Buch zwar schnell lesen (bzw. hören) lässt, für mich aber genau dadurch auch an Tiefe verloren hat.
Interessant fand ich den Einblick in das Leben von Autor:innen und den Umgang mit öffentlicher Kritik. Auch der Gedanke, dass Hoover hier möglicherweise autobiografische Elemente verarbeitet, ließ mich trotz Vorwort nicht los – vielleicht ist das sogar beabsichtigt. Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, die im Vorwort erwähnte Kurzgeschichte nicht gekannt zu haben, da ich das Gefühl habe, dass mein Leseeindruck sonst möglicherweise noch kritischer ausgefallen wäre.
Auch der Plott am Ende konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Trotz des Klappentextes und der Ankündigung, dies sei Hoovers „abgründigstes“ Werk, konnte ich den Thriller-Aspekt kaum - bis gar nicht - erkennen. Für mich blieb die Geschichte weit hinter den hochgeschürten Erwartungen zurück.
Unterm Strich ist Woman Down sicherlich kein schlechtes Buch, aber für mich ganz klar das schwächste, das ich bisher von Colleen Hoover gelesen habe. Es bleibt für mich eine nette Lektüre für zwischendurch, die sicherlich viele Leser:innen begeistern wird – mich persönlich aber leider nicht abgeholt hat. Umso mehr hoffe ich, dass mich ihr nächstes Werk wieder stärker packt.
Die Bestsellerautorin Petra Rose steckt nach einem massiven Shitstorm rund um die Verfilmung ihres Romans in einer tiefen Schreibkrise. Um Abstand zu gewinnen, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte am See zurück, um an ihrem nächsten Thriller zu arbeiten. Dort begegnet sie dem Detective Nathaniel, der beunruhigend stark einer Figur aus ihrem Buch ähnelt – und eine gefährliche Dynamik in Gang setzt, die Realität und Fiktion zunehmend verschwimmen lässt.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich bislang fast alle Werke von Colleen Hoover gelesen, geliebt und verschlungen habe. Da man vorab nicht in das Buch reinlesen konnte, habe ich mich blind darauf beworben – im Vertrauen auf die Autorin. Rückblickend muss ich sagen: Hätte ich vorher reinlesen können, hätte ich mich vermutlich nicht für dieses Buch entschieden.
Schon der Einstieg empfand ich als recht wirr, und insgesamt konnte mich die Geschichte emotional überhaupt nicht abholen. Viele Entwicklungen wirkten auf mich platt, wenig ausgearbeitet und kaum überraschend. Auch die Figuren konnten mich nicht überzeugen. Insgesamt fand ich keine der Hauptfiguren wirklich sympathisch.
Ich habe das Buch gelesen und auch gehört. Positiv hervorheben möchte ich hier die Hörbuchstimme – sie war sehr angenehm und gut zu verfolgen. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach gehalten, wodurch sich das Buch zwar schnell lesen (bzw. hören) lässt, für mich aber genau dadurch auch an Tiefe verloren hat.
Interessant fand ich den Einblick in das Leben von Autor:innen und den Umgang mit öffentlicher Kritik. Auch der Gedanke, dass Hoover hier möglicherweise autobiografische Elemente verarbeitet, ließ mich trotz Vorwort nicht los – vielleicht ist das sogar beabsichtigt. Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, die im Vorwort erwähnte Kurzgeschichte nicht gekannt zu haben, da ich das Gefühl habe, dass mein Leseeindruck sonst möglicherweise noch kritischer ausgefallen wäre.
Auch der Plott am Ende konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Trotz des Klappentextes und der Ankündigung, dies sei Hoovers „abgründigstes“ Werk, konnte ich den Thriller-Aspekt kaum - bis gar nicht - erkennen. Für mich blieb die Geschichte weit hinter den hochgeschürten Erwartungen zurück.
Unterm Strich ist Woman Down sicherlich kein schlechtes Buch, aber für mich ganz klar das schwächste, das ich bisher von Colleen Hoover gelesen habe. Es bleibt für mich eine nette Lektüre für zwischendurch, die sicherlich viele Leser:innen begeistern wird – mich persönlich aber leider nicht abgeholt hat. Umso mehr hoffe ich, dass mich ihr nächstes Werk wieder stärker packt.