In drei Worten: (zwar) flüssig – (aber) redundant – (und) enttäuschend...
Inhalt (spoilerfrei)
Petra Rose ist eine erfolgreiche Autorin, deren Leben aus den Fugen gerät, als die Verfilmung ihres Romans unerwartet Konsequenzen nach sich zieht. Öffentlicher Druck, Schuldgefühle und Angst beginnen, ihren Alltag zu bestimmen. Während sie versucht, Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, gerät sie in eine Situation, in der Nähe und Bedrohung kaum voneinander zu trennen sind. Ein Mann tritt in ihr Leben, der sie schützen und zugleich inspirieren will – doch genau diese Nähe stellt alles infrage. Die Grenzen zwischen Realität, Wahrnehmung und Fiktion beginnen zu verschwimmen.
Analyse: Themen & Motive
Woman Down ist ein psychologischer Spannungsroman, der stark mit Perspektivwechseln, innerer Zerrissenheit und einem zentralen Twist arbeitet. Thematisch stehen Schuld, Verantwortung, Trauma, sowie Schutz vs. Kontrolle im Mittelpunk
Der Roman setzt weniger auf klassische Thriller-Dramaturgie als auf psychologischen Druck und das schrittweise Offenlegen von Zusammenhängen.
Subjektive Bewertung
Ich war enttäuscht – und zwar nicht, weil das Buch schlecht geschrieben wäre. Im Gegenteil: Die Figuren sind ausgereift, emotional glaubwürdig, und der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Aber in Plot und Twist hat sich im Vergleich zur Kurzgeschichte Saint schlicht nichts geändert. Inhaltlich bietet Woman Down für mich keinen echten Mehrwert. Ich hatte permanent das Gefühl, eine bereits bekannte Geschichte noch einmal zu lesen – nur länger. Die Lesezeit hätte ich mir ehrlich gesagt sparen können.
Was mich besonders irritiert hat, ist die Veröffentlichung an sich. Ich verstehe nicht ganz, wie der dtv Verlag das so durchwinken konnte. Es hat einen unangenehmen Beigeschmack von Geldmacherei.
Wer Saint als Kurzgeschichte gelesen hat, braucht Woman Down meiner Meinung nach nicht zu lesen.
⭐️⭐️ (2 von 5 Sternen – wohlgemeint)
Petra Rose ist eine erfolgreiche Autorin, deren Leben aus den Fugen gerät, als die Verfilmung ihres Romans unerwartet Konsequenzen nach sich zieht. Öffentlicher Druck, Schuldgefühle und Angst beginnen, ihren Alltag zu bestimmen. Während sie versucht, Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, gerät sie in eine Situation, in der Nähe und Bedrohung kaum voneinander zu trennen sind. Ein Mann tritt in ihr Leben, der sie schützen und zugleich inspirieren will – doch genau diese Nähe stellt alles infrage. Die Grenzen zwischen Realität, Wahrnehmung und Fiktion beginnen zu verschwimmen.
Analyse: Themen & Motive
Woman Down ist ein psychologischer Spannungsroman, der stark mit Perspektivwechseln, innerer Zerrissenheit und einem zentralen Twist arbeitet. Thematisch stehen Schuld, Verantwortung, Trauma, sowie Schutz vs. Kontrolle im Mittelpunk
Der Roman setzt weniger auf klassische Thriller-Dramaturgie als auf psychologischen Druck und das schrittweise Offenlegen von Zusammenhängen.
Subjektive Bewertung
Ich war enttäuscht – und zwar nicht, weil das Buch schlecht geschrieben wäre. Im Gegenteil: Die Figuren sind ausgereift, emotional glaubwürdig, und der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Aber in Plot und Twist hat sich im Vergleich zur Kurzgeschichte Saint schlicht nichts geändert. Inhaltlich bietet Woman Down für mich keinen echten Mehrwert. Ich hatte permanent das Gefühl, eine bereits bekannte Geschichte noch einmal zu lesen – nur länger. Die Lesezeit hätte ich mir ehrlich gesagt sparen können.
Was mich besonders irritiert hat, ist die Veröffentlichung an sich. Ich verstehe nicht ganz, wie der dtv Verlag das so durchwinken konnte. Es hat einen unangenehmen Beigeschmack von Geldmacherei.
Wer Saint als Kurzgeschichte gelesen hat, braucht Woman Down meiner Meinung nach nicht zu lesen.
⭐️⭐️ (2 von 5 Sternen – wohlgemeint)