Leider durch die Kurzgeschichte „Saint“ Plot bereits bekannt
In „Woman Down“ fährt die Autorin Petra zum Schreiben und zur Inspiration für ein paar Wochen an einen 2 Stunden von ihrem Wohnort entfernten See und konzentriert sich dort ganz auf ihre Arbeit. Nach einem regelrechten Shitstorm wegen ihrer ersten Buchverfilmung gerät sie in eine fast 2-jährigen Schreibblockade. Ihre Freundin Nora überredet sie, wieder zu ihrer alten Gewohnheit zurück zu kehren, um an einem neuen Buch zu schreiben. In einem Livestream mit Nora in einer geschlossenen Facebook-Gruppe erzählt Petra die Namen ihrer Protagonisten und gibt einen kurzen Einblick in ihre Idee. Zwei Tage später steht plötzlich und ganz unerwartet ein Polizist vor ihrer Tür am See, der ihrem männlichen Protagonisten exakt entspricht. Wenig später taucht sie und der Polizist in die Rollen ihrer Buch-Protagonisten, um ihre Geschichte zu "fühlen". Die Geschichte nimmt somit ihren Lauf und Petra erlebt dabei einige schöne wie auch unschöne Momente hautnah, um sie authentisch in ihrem Buch aufzuschreiben.
Ich hatte mich sehr auf das neue Buch „Woman Down“ von Colleen Hoover gefreut, da sie die Autorin ist, mit deren Büchern ich nach Jahren wieder meine Liebe zum Lesen entdeckt habe. Ich habe sehr viele Bücher von ihr gelesen, darunter auch ihr zuletzt erschienenes Buch „Nur noch wenige Tage“ mit den beiden Kurzgeschichten, u. a. der Geschichte „Saint“. Meine Sorge war, dass es sich um dieselbe Geschichte hier handeln wird. Leider war es auch so. Da ich die Geschichte bereits in der Kurzform gelesen hatte, war der Plot für mich bereits klar und nichts neues war dabei. Ich fand es echt schade, denn so hätte ich mir das Buch sparen können. Den Faktor Spannung kann ich daher hier nicht wirklich beurteilen. Trotzdem war es kein schlechtes Buch, obwohl die Szenen mir bereits bekannt waren. Den Einstieg mit dem Podcast zu Beginn fand ich hier jedoch etwas verwirrend, auch hatte ich ein paar moralische Bedenken im späteren Verlauf der Geschichte, besonders bezüglich Petras Gefühle und Handlungen. Ich denke, wenn man das Buch jedoch liest, ohne vorher die Kurzgeschichte zu kennen, ist es bestimmt recht spannend.
Ihre Bücher bleiben dennoch für mich etwas Besonderes: leicht lesbar, abwechslungsreich und unterhaltsam. Ich mag ihren flüssigen Schreibstil. Weil mir die Handlung bereits bekannt war, vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.
Ich hatte mich sehr auf das neue Buch „Woman Down“ von Colleen Hoover gefreut, da sie die Autorin ist, mit deren Büchern ich nach Jahren wieder meine Liebe zum Lesen entdeckt habe. Ich habe sehr viele Bücher von ihr gelesen, darunter auch ihr zuletzt erschienenes Buch „Nur noch wenige Tage“ mit den beiden Kurzgeschichten, u. a. der Geschichte „Saint“. Meine Sorge war, dass es sich um dieselbe Geschichte hier handeln wird. Leider war es auch so. Da ich die Geschichte bereits in der Kurzform gelesen hatte, war der Plot für mich bereits klar und nichts neues war dabei. Ich fand es echt schade, denn so hätte ich mir das Buch sparen können. Den Faktor Spannung kann ich daher hier nicht wirklich beurteilen. Trotzdem war es kein schlechtes Buch, obwohl die Szenen mir bereits bekannt waren. Den Einstieg mit dem Podcast zu Beginn fand ich hier jedoch etwas verwirrend, auch hatte ich ein paar moralische Bedenken im späteren Verlauf der Geschichte, besonders bezüglich Petras Gefühle und Handlungen. Ich denke, wenn man das Buch jedoch liest, ohne vorher die Kurzgeschichte zu kennen, ist es bestimmt recht spannend.
Ihre Bücher bleiben dennoch für mich etwas Besonderes: leicht lesbar, abwechslungsreich und unterhaltsam. Ich mag ihren flüssigen Schreibstil. Weil mir die Handlung bereits bekannt war, vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.