Romantasy-Thriller

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loreley Avatar

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Bestsellerautorin Petra ist in eine Schaffenskrise geraten. Ihr letzter Roman wurde verfilmt, und aus der Triangle-Lovestory wurde ein Protagonist gekürzt und der Geschichte somit die Essenz geraubt. Das hatte einen viralen shitstorm nach sich gezogen, die Verkaufszahlen der Bücher sind gesunken, Petra hat eine Schreibblockade und ist voller Selbstzweifel.

Colleen Hoover schreibt leicht und flüssig, trotzdem zog sich das erste Drittel des Romans unendlich um dann ins Unrealistische abzudriften. Petra war irgendwie anstrengend und als es dann zu Grenzverletzungen kam und mir die story einfach zu trashig wurde, habe ich den Roman nach der Hälfte abgebrochen.

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit der Buchwelt abrechnen wollte. Grundsätzlich kann ich den Gedanken gut nachvollziehen. Leser*innen haben seit social media eine unheimliche Macht ein Buch zu hypen oder zu zerreissen. Hier hätte ich viel Potential gesehen, die Protagonistin an ihrer Krise reifen zu lassen. Stattdessen lamentiert Petra und denkt, sie müsse alles selbst erleben. um darüber schreiben zu können. Sie vermischt Realität und Fiktion und verwickelt sich schließlich in eine toxische Affäre mit einem Cop (mehr Klischee geht eugentlich nicht. Man kommt sich vor wie bei einem Junggesellinnen-Abschied). Das hat mich leider überhaupt nicht abgeholt und ich konnte es nicht weiterlesen.