unsympathische Figuren mit nicht nachvollziehbaren Handlungen
„Woman Down“ von Colleen Hoover habe ich mit großen Erwartungen in die Hand genommen. Auch angesichts der vielen Vorschusslorbeeren, die das Buch in der Ankündigung erhalten hat. Leider konnten die hochtrabenden Versprechen nicht gehalten werden. „Woman Down“ ist eines von ganz wenigen Büchern, die ich tatsächlich abgebrochen und nicht bis zum Schluss gelesen habe. Und ich habe es wirklich versucht! Von Beginn an war mir Hauptprotagonistin Petra Rose sehr unsympathisch. Sie erschien mir wenig reflektiert und überheblich. Als sie dann aber auch noch plötzlich eine Affäre mit Saint, der männlichen Hauptfigur, anfängt, war für mich der Schlusspunkt erreicht. Für mich war dies zu wenig nachvollziehbar, auch angesichts der Tatsache, dass beide Protagonisten eigentlich mit anderen Partnern verheiratet sind.
Um dem Ganzen doch noch eine Chance zu geben, habe ich extra die letzten Seiten gelesen, in der Hoffnung, dass mich der Schluss so überzeugt, dass ich doch noch weiter gelesen hätte. Allerdings hatte ich einzig den Gedanken: gut, dass du nicht alles gelesen hast, es wäre Zeitverschwendung gewesen.
Das Thema der Sozialen Medien und welche Macht sie auf unser Leben und unsere Meinung haben fand ich sehr gelungen. Wie aus einer Kleinigkeit Dinge entstehen können, Tatsachen verdreht, aufgebauscht und am Ende zu sozialer Ausgrenzung, ja, praktisch Rufmord, führen können wurde eindrücklich beschrieben. Den Schreibstil der Autorin fand ich in Ordnung und flüssig zu lesen.
Das Cover machte mich neugierig, passt jedoch für mich nicht zum Buch, soweit ich das wegen meines Leseabbruchs beurteilen kann. Grundsätzlich finde ich die Aufmachung gelungen, auch dass bei der Hardcover-Ausgabe beispielsweise auf das Detail geachtet wurde, dass sogar das Lesebändchen farblich harmonisch abgestimmt wurde.
Schade, aber leider nicht zu ändern: ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Um dem Ganzen doch noch eine Chance zu geben, habe ich extra die letzten Seiten gelesen, in der Hoffnung, dass mich der Schluss so überzeugt, dass ich doch noch weiter gelesen hätte. Allerdings hatte ich einzig den Gedanken: gut, dass du nicht alles gelesen hast, es wäre Zeitverschwendung gewesen.
Das Thema der Sozialen Medien und welche Macht sie auf unser Leben und unsere Meinung haben fand ich sehr gelungen. Wie aus einer Kleinigkeit Dinge entstehen können, Tatsachen verdreht, aufgebauscht und am Ende zu sozialer Ausgrenzung, ja, praktisch Rufmord, führen können wurde eindrücklich beschrieben. Den Schreibstil der Autorin fand ich in Ordnung und flüssig zu lesen.
Das Cover machte mich neugierig, passt jedoch für mich nicht zum Buch, soweit ich das wegen meines Leseabbruchs beurteilen kann. Grundsätzlich finde ich die Aufmachung gelungen, auch dass bei der Hardcover-Ausgabe beispielsweise auf das Detail geachtet wurde, dass sogar das Lesebändchen farblich harmonisch abgestimmt wurde.
Schade, aber leider nicht zu ändern: ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.