War unterhaltsam, habe mir mehr Spannung erhofft

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taintedchapters Avatar

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Nachdem die Verfilmung von Petra Roses bekanntem Romance-Thriller auf einige Kritik gestoßen ist, hat sie mit einer Schreibblockade zu kämpfen. Um dieser zu entkommen, zieht sie sich in eine gemütliche Hütte am See zurück, was sie schon einige Male gemacht hat, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können. Gerade als sie kurz davor ist, die Hoffnung aufzugeben, klopft ein attraktiver Polizist an ihre Tür. Er erzählt von einem Vorfall in der Nähe und sucht nach Zeug:innen. Nathaniel, der Polizist, gleicht dem Protagonisten ihrer neuen Geschichte und hilft Petra, sich besser in ihre Erzählung hineinzuversetzen. Was als ein unbeschwertes Spiel beginnt, entwickelt sich zu einer gefährlichen Herausforderung.

Der Einstieg in das Buch war für mich etwas holprig. Normalerweise bin ich es von Colleen Hoover gewohnt, dass ihre Bücher mich von Anfang an fesseln. Dieses Mal war das leider nicht ganz der Fall. Dennoch fand ich es spannend, wie sie Themen wie Shitstorms und Buchverfilmungen in ihren neuen Roman eingebaut hat. Man merkt deutlich, dass Colleen sich in diesem Berufsfeld und seinen Herausforderungen auskennt, was mir gut gefallen hat. Das hat die Protagonistin authentisch gemacht. Der Plottwist war für mich allerdings etwas vorhersehbar. Ich habe zwar von einer Kurzgeschichte gehört, die ich aber nicht gelesen habe, allerdings war das Ende für mich nicht überraschend. Trotzdem hat es nochmal einiges rausgeholt und mich dem Buch gegenüber positiver gestimmt. Die letzten 100 Seiten konnte ich dann gar nicht mehr aus der Hand legen.
Insgesamt würde ich sagen, dass es kein Buch ist, das man unbedingt gelesen haben muss, aber es ist trotzdem ein schönes Buch für zwischendurch.