Woman Down oder auch Author Down.

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lillie-sophie Avatar

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Mein erster Gedanke nach dem Lesen von „Woman Down“ war „Author Down“. Ich habe die Bücher von Colleen Hoover geliebt. Nur noch ein einziges Mal, Nächstes Jahr am Selben Tag, Verity. Alles großartige Bücher, die ich nicht aus der Hand gelegen konnte und die dieses gewisses Etwas haben. Das Lesen war eine einzige Achterbahnfahrt. „Woman Down“ war nichts davon.

Natürlich habe auch ich verfolgt, was seit der Verfilmung von „It Ends With Us“ geschehen ist. Und natürlich hat es einen gewissen Reiz ausgemacht dieses Buch lesen zu wollen, um vielleicht versteckte Andeutungen zu erhalten. Davon gab es schon ein paar. Genauso genommen ging es die ersten hundert Seiten nur um dieses Thema und hatte gefühlt nichts mit der Story zu tun. Für diejenigen, für die es interessant ist, kommen hier zu diesem Thema auf ihre vermeintlichen Kosten.

Die Geschichte um Petra konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es ist gefühlt im gesamten Buch nichts passiert. Und das, was geschehen ist, war so dünn und an den Haaren herbeigezogen, dass es völlig absurd war. Manchmal kann man ja über Sachen hinweg sehen, wenn sie nicht ganz logisch sind, aber das war hier einfach nur schlecht gemacht. Man fragt sich auch am Ende, wohin wollte Colleen Hoover mit diesem Buch. Ich habe jedenfalls nichts aus diesem Buch mitnehmen können. Gut unterhalten wurde ich jedenfalls nicht wirklich. Was wirklich schade ist, weil ich die Autorin und ihre Werke früher wirklich geliebt habe.