Zwischen Spannung und viel Leerlauf
Selten hat mich ein Buch so sehr enttäuscht – gerade weil ich die Romane von Colleen Hoover eigentlich sehr schätze. Schon das Vorwort hat mich stutzig gemacht, da die Autorin mehrfach betont, dass die Geschichte nichts mit ihrem Privatleben oder ihren Moralvorstellungen zu tun habe. Rückblickend wirkte das fast wie eine vorsorgliche Distanzierung.
Die Idee klang zunächst vielversprechend: Eine Autorin in der Schaffenskrise trifft auf einen attraktiven Cop, der wie die Hauptfigur ihres eigenen Romans wirkt. Daraus hätte sich eine spannende und auch „spicy“ Geschichte entwickeln können. Leider scheitert das für mich vor allem an der Protagonistin Petra. Ihr Verhalten war für mich weder nachvollziehbar noch konsistent – mal extrem naiv, dann wieder sprunghaft in eine andere Richtung. Dadurch blieb sie mir durchgehend unsympathisch, besonders ihr ausgeprägtes Selbstmitleid war schwer zu ertragen.
Auch der Schreibstil konnte mich diesmal nicht überzeugen. Ich hatte ihn deutlich lebendiger in Erinnerung; hier wirkte vieles einfach und stellenweise repetitiv. Zwar gibt es zwischendurch spannende Momente, doch die Handlung flacht immer wieder ab und verliert sich in belanglosen Passagen. Das Ende schließlich wirkt stark konstruiert und ließ mich mehrfach nur den Kopf schütteln.
Insgesamt eine interessante Grundidee mit schwacher Umsetzung , sehr schade!
Die Idee klang zunächst vielversprechend: Eine Autorin in der Schaffenskrise trifft auf einen attraktiven Cop, der wie die Hauptfigur ihres eigenen Romans wirkt. Daraus hätte sich eine spannende und auch „spicy“ Geschichte entwickeln können. Leider scheitert das für mich vor allem an der Protagonistin Petra. Ihr Verhalten war für mich weder nachvollziehbar noch konsistent – mal extrem naiv, dann wieder sprunghaft in eine andere Richtung. Dadurch blieb sie mir durchgehend unsympathisch, besonders ihr ausgeprägtes Selbstmitleid war schwer zu ertragen.
Auch der Schreibstil konnte mich diesmal nicht überzeugen. Ich hatte ihn deutlich lebendiger in Erinnerung; hier wirkte vieles einfach und stellenweise repetitiv. Zwar gibt es zwischendurch spannende Momente, doch die Handlung flacht immer wieder ab und verliert sich in belanglosen Passagen. Das Ende schließlich wirkt stark konstruiert und ließ mich mehrfach nur den Kopf schütteln.
Insgesamt eine interessante Grundidee mit schwacher Umsetzung , sehr schade!