Match
Margot ist die Assistentin eines Literaturagenten, mit dem sie schläft, und der sie schon seit Jahren in der Hoffnung, sie zur vollwertigen Agentin zu machen, hinhält und ausnutzt. Beinahe genauso lange kennt sie Oliver, mit dem sie zwar mal ein mieses Date hatte, jedoch auf physische Art sofort matcht. Da Margot permanent spitz wie Nachbars Kater ist, kommt sie von dem einen nicht los und von dem anderen auch nicht. Nur dass der eine halt ein A-loch ist und der andere nicht. Um das zu begreifen, braucht Margot etwa 400 Seiten, in denen sie sich weiterhin permanent von dem A-loch mies behandeln lässt und hinter Oliver herhechelt. Zusätzlich hat sie eine Familie, die nichts von ihr hält und sie in fast jeder Hinsicht genauso respektlos behandelt wie ihr Chef.
Was ich an dem Buch mochte, waren viele der Dialoge, die nicht dieses typische 08/15-Liebesgesäusel waren, wie das bei RomComs relativ üblich ist. Auch dass Oliver eigentlich durchweg eine green flag ist, fand ich positiv. Was ich allerdings nicht verstanden habe, war seine Faszination für Margot. Margot ist chaotisch und das soll sicherlich irgendwie liebenswert wirken, was bei mir nicht funktioniert. Solche Leute nerven mich schon im real life, die kann ich in Büchern genauso wenig ertragen. Dazu kommt, dass sie bis fast zum Schluss eigentlich nie das durchzieht, was sie sich vornimmt und ihre Abnabelung von ihrem toxischen Chef funktioniert eigentlich nur, weil sie sich sofort an den nächsten Kerl (wenn auch den netten Oliver) bindet. Als sie dann aber herausfindet, dass dieser mal vor zwölf Millionen Jahren mit ihrer toxischen Schwester für zwölf Minuten zusammen war, macht sie einen furchtbaren Aufstand. Anstatt sich mal ihrer Schwester und ihrer Mutter zu stellen, geht sie auf Oliver los, als wäre das von irgendeiner Bedeutung, was der mal vor Jahren mit irgendwem hatte. Keine Ahnung, warum so was in einem Buch in irgendeiner Form als Konflikt funktionieren soll, ich finde es völlig hohl. Konflikte selbst hätte es genug zu lösen gegeben, aber die wurden dann en passant unter den Teppich gekehrt. Alles in allem war das also nicht die locker-lässige Lektüre, auf die ich gehofft hatte. 2.5/5 Punkten.
Was ich an dem Buch mochte, waren viele der Dialoge, die nicht dieses typische 08/15-Liebesgesäusel waren, wie das bei RomComs relativ üblich ist. Auch dass Oliver eigentlich durchweg eine green flag ist, fand ich positiv. Was ich allerdings nicht verstanden habe, war seine Faszination für Margot. Margot ist chaotisch und das soll sicherlich irgendwie liebenswert wirken, was bei mir nicht funktioniert. Solche Leute nerven mich schon im real life, die kann ich in Büchern genauso wenig ertragen. Dazu kommt, dass sie bis fast zum Schluss eigentlich nie das durchzieht, was sie sich vornimmt und ihre Abnabelung von ihrem toxischen Chef funktioniert eigentlich nur, weil sie sich sofort an den nächsten Kerl (wenn auch den netten Oliver) bindet. Als sie dann aber herausfindet, dass dieser mal vor zwölf Millionen Jahren mit ihrer toxischen Schwester für zwölf Minuten zusammen war, macht sie einen furchtbaren Aufstand. Anstatt sich mal ihrer Schwester und ihrer Mutter zu stellen, geht sie auf Oliver los, als wäre das von irgendeiner Bedeutung, was der mal vor Jahren mit irgendwem hatte. Keine Ahnung, warum so was in einem Buch in irgendeiner Form als Konflikt funktionieren soll, ich finde es völlig hohl. Konflikte selbst hätte es genug zu lösen gegeben, aber die wurden dann en passant unter den Teppich gekehrt. Alles in allem war das also nicht die locker-lässige Lektüre, auf die ich gehofft hatte. 2.5/5 Punkten.