Nett für zwischendurch
Margot ist auf der Suche nach der großen Liebe, am besten über einen Meet-Cute, aber es scheint einfach nicht zu klappen. Ihr letzter Meet-Cute hat sich als Verschwörungstheoretiker herausgestellt. Von Dating-Apps hält sie recht wenig, immerhin sind dort doch immer die gleichen Typen mit den gleichen schlechten Anmachsprüchen zu finden. Und trotzdem nutzt sie diese immer wieder, weil es auch mit den Meet-Cutes nicht klappt, sowas kann man eben nicht erzwingen. Über die Jahre begegnet sie auch immer wieder ihrem damaligen Date Oliver. Das Date damals lief nicht gut, nur körperlich hat es gefunkt, aber weit sind sie nicht gegangen. Trotzdem schreiben sie sich über die Jahre immer wieder, wenn sie sich mal wieder in einer Dating-Plattform treffen. Ganz witzig. Man merkt aber auch, dass sie beide reflektiert auf ihr Date zurückschauen, das gefällt mir. Ihr Kontakt besteht also nun schon über drei Jahre, bei denen sie über ihre Erfahrungen mit den Dating-Apps reden, aber auch über anderes. Da hat es definitiv gefunkt.
Wo es nicht so funkt, ist auf der Arbeit. Mit ihrem Chef hat sie auch sporadisch eine Affäre laufen. Allerdings ist diese wahnsinnig toxisch und manipulativ. Außerdem merkt man recht schnell, dass er sie total ausnutzt und sie klein hält. So wie auch viele andere tatsächlich. Denn auch ihre Familie scheint nicht viel von Margot zu halten. Ihre Unsicherheit ist ziemlich greifbar. Dazu ist sie eben auch in vielen Dingen eine totale Chaotin impulsiv. Das muss man mögen. Sorgt aber natürlich dafür, dass sie manchmal nicht ganz so kluge Entscheidungen trifft, teilweise natürlich auch etwas übertrieben. Ganz anders ist Oliver mit seinem ordentlich durchgetakteten Tag. Ziemliche Gegensätze, die da aufeinandertreffen. Aber genau das macht es schon auch lustig. Die beiden haben total süße Momente zusammen. Ich fand es besonders schön, wie Oliver immer an Margot geglaubt hat und für sie da war. Er hat sie total supportet. Richtig süß. Allerdings konnte ich nicht so richtig bei den beiden mitfiebern. Es wirkte irgendwie die ganze Zeit eher seicht und erzwungen. Dazu wurde sich hier und da einigen Klischees bedient, insbesondere bei dem Thema Feiern. Das mochte ich gar nicht.
Die Nebenstory mit ihrem Chef und dem daraus resultierenden Handlungsfaden, fand ich an sich interessant, war aber natürlich eher Mittel zum Zweck. Eigentlich fast schon schade, weil es durchaus Potential hatte. Insgesamt war das Buch schon ziemlich unterhaltsam, besonders durch die Gegensätze, aber auch wegen dem ganzen Thema rund um den Bücherverlag. Aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Fazit:
Nett für zwischendurch, ziemlich cosy. Margot ist eine sehr impulsive chaotische Person, Oliver das genaue Gegenteil. Gerade das macht die Sache zwischen den beiden so amüsant und interessant. Doch so einfach ist das zwischen den beiden dann doch nicht. Es gab einige süße Momente, aber eben auch viele künstlich erzwungene. Das Thema Agentur fand ich ziemlich interessant, schade, dass das Thema eher nebensächlich war. Insgesamt wurde ich gut unterhalten, es war aber nicht so, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.
3/5 Sterne
Wo es nicht so funkt, ist auf der Arbeit. Mit ihrem Chef hat sie auch sporadisch eine Affäre laufen. Allerdings ist diese wahnsinnig toxisch und manipulativ. Außerdem merkt man recht schnell, dass er sie total ausnutzt und sie klein hält. So wie auch viele andere tatsächlich. Denn auch ihre Familie scheint nicht viel von Margot zu halten. Ihre Unsicherheit ist ziemlich greifbar. Dazu ist sie eben auch in vielen Dingen eine totale Chaotin impulsiv. Das muss man mögen. Sorgt aber natürlich dafür, dass sie manchmal nicht ganz so kluge Entscheidungen trifft, teilweise natürlich auch etwas übertrieben. Ganz anders ist Oliver mit seinem ordentlich durchgetakteten Tag. Ziemliche Gegensätze, die da aufeinandertreffen. Aber genau das macht es schon auch lustig. Die beiden haben total süße Momente zusammen. Ich fand es besonders schön, wie Oliver immer an Margot geglaubt hat und für sie da war. Er hat sie total supportet. Richtig süß. Allerdings konnte ich nicht so richtig bei den beiden mitfiebern. Es wirkte irgendwie die ganze Zeit eher seicht und erzwungen. Dazu wurde sich hier und da einigen Klischees bedient, insbesondere bei dem Thema Feiern. Das mochte ich gar nicht.
Die Nebenstory mit ihrem Chef und dem daraus resultierenden Handlungsfaden, fand ich an sich interessant, war aber natürlich eher Mittel zum Zweck. Eigentlich fast schon schade, weil es durchaus Potential hatte. Insgesamt war das Buch schon ziemlich unterhaltsam, besonders durch die Gegensätze, aber auch wegen dem ganzen Thema rund um den Bücherverlag. Aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Fazit:
Nett für zwischendurch, ziemlich cosy. Margot ist eine sehr impulsive chaotische Person, Oliver das genaue Gegenteil. Gerade das macht die Sache zwischen den beiden so amüsant und interessant. Doch so einfach ist das zwischen den beiden dann doch nicht. Es gab einige süße Momente, aber eben auch viele künstlich erzwungene. Das Thema Agentur fand ich ziemlich interessant, schade, dass das Thema eher nebensächlich war. Insgesamt wurde ich gut unterhalten, es war aber nicht so, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.
3/5 Sterne