Süße Idee, aber leider nicht ganz meins

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Worst Date Ever war mein erstes Buch von Kasie West und der Klappentext klang eigentlich genau nach einer Romance, die mir gefallen könnte. Deshalb war ich ziemlich gespannt auf die Geschichte rund um Margot und Oliver. Leider konnte mich das Buch am Ende aber nicht ganz überzeugen.

Der Schreibstil liest sich angenehm locker und flüssig, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Besonders die Chats und die Dynamik zwischen Margot und Oliver haben die Geschichte zwischendurch wirklich unterhaltsam gemacht. Oliver mochte ich insgesamt auch deutlich lieber als Margot. Er wirkte sympathisch, aufmerksam und hat der Geschichte für mich viel von ihrem Charme gegeben.

Mit Margot hatte ich dagegen leider große Schwierigkeiten. Ich konnte viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen und fand sie oft ziemlich anstrengend. Vor allem die ganze Situation rund um ihren Chef hat mich beim Lesen eher frustriert als mitfühlen lassen. Dadurch fiel es mir schwer, eine richtige Bindung zur Hauptfigur aufzubauen und genau das hat für mich viel von der emotionalen Wirkung der Geschichte genommen.

Auch insgesamt hat mir etwas Tiefe gefehlt. Viele Szenen wirkten eher oberflächlich und manche Konflikte konnten mich emotional nicht richtig erreichen. Dazu kam, dass mir die vielen sexuellen Anspielungen irgendwann etwas zu viel wurden, weil sie für mich nicht wirklich zur Geschichte beigetragen haben.

Trotzdem war das Buch kein kompletter Reinfall. Die Geschichte lässt sich schnell lesen und hatte definitiv süße Momente. Vor allem Oliver und die langsame Entwicklung der Beziehung konnten für mich einiges retten. Insgesamt hat mir aber das gewisse Etwas gefehlt, damit mich die Geschichte wirklich mitreißt. Deshalb bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sternen.