Vom Worst Date zur richtig süßen RomCom
Nach dem ersten Date war ich mir wirklich nicht sicher, wie das Buch Oliver noch retten will. Mein erster Eindruck von ihm war ungefähr genauso schlecht wie Margots und ich dachte eigentlich nur: Okay, wie soll ich diesen Mann irgendwann mögen? Gleichzeitig war die Chemie zwischen den beiden aber von Anfang an da. Und irgendwie schafft es die Geschichte tatsächlich, diesen ersten Eindruck glaubwürdig zu drehen.
Gerade die Entwicklung der beiden hat mir richtig gut gefallen. Oliver wird im Laufe der Geschichte sehr viel sympathischer, auch wenn ich ihn nicht als komplette Green Flag bezeichnen würde. Aber auch Margot entwickelt sich weiter und insgesamt konnte ich gut nachvollziehen, warum die beiden trotz dieses wirklich katastrophalen Starts zueinanderfinden.
Vor allem habe ich ihnen ihre Gefühle abgenommen. Das klingt bei einer Liebesgeschichte eigentlich selbstverständlich, ist es für mich aber überhaupt nicht. Ich finde es erstaunlich schwer, Chemie zwischen zwei Figuren so zu schreiben, dass ich wirklich denke: Ja, da verlieben sich gerade zwei Menschen ineinander. Hier funktioniert das richtig gut. Besonders ihre Wortwitze, Nachrichten und der ständige Schlagabtausch haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Die beiden haben einfach ihre ganz eigene Dynamik miteinander. Dazu passt auch der lockere Schreibstil, durch den sich die Geschichte sehr angenehm lesen lässt.
Auch die Konflikte fand ich nachvollziehbar. Es gibt tatsächlich Gründe, warum es zwischen den beiden schwierig wird, statt dass alles nur auf irgendeiner unnötigen Misskommunikation beruht. Gleichzeitig sind es Probleme, bei denen ich trotzdem glauben konnte, dass man sie überwinden kann.
Margot hätte ich zwischendurch allerdings am liebsten angeschrien, wenn sie mal wieder nicht unbedingt die beste Entscheidung trifft. Gerade bei der Arbeit konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht so ganz nachvollziehen und auch die Beziehung zu ihrem Chef fand ich teilweise ziemlich nervig. Manche Entwicklungen gehen mir außerdem etwas zu leicht. Aber hey, wir sind immer noch in einer RomCom.
Die Einblicke in die Buchbranche mochte ich dafür sehr und insgesamt hat sich die Geschichte für eine RomCom überraschend originell angefühlt. Gerade in einem Genre, in dem man irgendwann das Gefühl bekommt, viele Konstellationen schon einmal gelesen zu haben, hatte ich diese Geschichte so tatsächlich noch nicht.
Am Ende hat Worst Date Ever für mich einfach genau das gemacht, was ich mir von einer richtig guten RomCom wünsche. Ich habe gelacht, ich habe die Chemie gespürt, ich habe den beiden ihre Gefühle geglaubt und hatte richtig viel Spaß beim Lesen. Wer Lust auf eine süße, romantische Geschichte mit einer etwas anderen Ausgangsidee und richtig guten Schlagabtauschen hat, sollte sich das Buch definitiv anschauen.
Gerade die Entwicklung der beiden hat mir richtig gut gefallen. Oliver wird im Laufe der Geschichte sehr viel sympathischer, auch wenn ich ihn nicht als komplette Green Flag bezeichnen würde. Aber auch Margot entwickelt sich weiter und insgesamt konnte ich gut nachvollziehen, warum die beiden trotz dieses wirklich katastrophalen Starts zueinanderfinden.
Vor allem habe ich ihnen ihre Gefühle abgenommen. Das klingt bei einer Liebesgeschichte eigentlich selbstverständlich, ist es für mich aber überhaupt nicht. Ich finde es erstaunlich schwer, Chemie zwischen zwei Figuren so zu schreiben, dass ich wirklich denke: Ja, da verlieben sich gerade zwei Menschen ineinander. Hier funktioniert das richtig gut. Besonders ihre Wortwitze, Nachrichten und der ständige Schlagabtausch haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Die beiden haben einfach ihre ganz eigene Dynamik miteinander. Dazu passt auch der lockere Schreibstil, durch den sich die Geschichte sehr angenehm lesen lässt.
Auch die Konflikte fand ich nachvollziehbar. Es gibt tatsächlich Gründe, warum es zwischen den beiden schwierig wird, statt dass alles nur auf irgendeiner unnötigen Misskommunikation beruht. Gleichzeitig sind es Probleme, bei denen ich trotzdem glauben konnte, dass man sie überwinden kann.
Margot hätte ich zwischendurch allerdings am liebsten angeschrien, wenn sie mal wieder nicht unbedingt die beste Entscheidung trifft. Gerade bei der Arbeit konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht so ganz nachvollziehen und auch die Beziehung zu ihrem Chef fand ich teilweise ziemlich nervig. Manche Entwicklungen gehen mir außerdem etwas zu leicht. Aber hey, wir sind immer noch in einer RomCom.
Die Einblicke in die Buchbranche mochte ich dafür sehr und insgesamt hat sich die Geschichte für eine RomCom überraschend originell angefühlt. Gerade in einem Genre, in dem man irgendwann das Gefühl bekommt, viele Konstellationen schon einmal gelesen zu haben, hatte ich diese Geschichte so tatsächlich noch nicht.
Am Ende hat Worst Date Ever für mich einfach genau das gemacht, was ich mir von einer richtig guten RomCom wünsche. Ich habe gelacht, ich habe die Chemie gespürt, ich habe den beiden ihre Gefühle geglaubt und hatte richtig viel Spaß beim Lesen. Wer Lust auf eine süße, romantische Geschichte mit einer etwas anderen Ausgangsidee und richtig guten Schlagabtauschen hat, sollte sich das Buch definitiv anschauen.