Worst Date Ever – und doch genau die richtige Geschichte
Hand aufs Herz: Wer hat sie nicht ausprobiert, diese Dating‑Apps, auf denen man wischt, chattet, hofft – und am Ende doch wieder frustriert löscht? Genau diese Mischung aus nervigen Konversationsversuchen, aufgelösten Matches und vertrauten Gesichtern nach Jahren bildet den perfekten Einstieg in Margots Geschichte.
Auch Margot und Oliver haben sich dort schon einmal gematcht. Ihr erstes Date war… speziell. Ein klassischer Fall von „falscher Moment, richtige Menschen“. Die Autorin spinnt daraus eine Geschichte, in der sich die beiden immer wieder begegnen – mal zufällig, mal schicksalhaft – und ich fand es herrlich witzig. Man spürt sofort, warum dieses erste Treffen das „Worst Date Ever“ war, und gleichzeitig, dass manchmal der Mensch stimmt, aber der Zeitpunkt nicht. Beide dürfen erst noch wachsen, bevor es beim zweiten Versuch anders läuft. Genau dieses leise, neugierige Wiederentdecken hat mich beim Lesen getragen.
Das Verlags‑Setting hat mich sehr angesprochen. Nicht, weil ich selbst dort arbeiten würde, sondern weil es diese Mischung aus Kreativität, Chaos und gebrochenen Job‑Versprechen so gut einfängt. Margots Chef ist dabei kein romantischer Gegenspieler, sondern ein Paradebeispiel dafür, wie unangenehm berufliche Beziehungen werden können, sobald man sich aus einer Abhängigkeit löst. Bis auf den Sex‑Part ist das leider erschreckend realistisch – wer schon einmal gegangen ist, weiß, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Die Stärke des Romans liegt für mich klar in der Interaktion zwischen Margot und Oliver: zwei Menschen voller Unsicherheiten und Erwartungen, die langsam begreifen, dass das echte Leben manchmal die besseren Geschichten schreibt – und dass diese Geschichten weder vorhersehbar noch bereits verfilmt sind.
Margots Familie ist herrlich überzeichnet und sorgt für zusätzliche Reibungspunkte, manchmal für meinen Geschmack etwas zu viel Drama. Darum auch „nur“ 4,5 Sterne.
Einige Wendungen waren vorhersehbar, und mit manchen Nebenfiguren konnte ich wenig anfangen. Aber der Charme, das Setting und die Chemie der Protagonisten machen das mehr als wett.
Für mich ist Worst Date Ever ein warmherziger, humorvoller Roman über Timing, Mut und zweite Chancen.
Auch Margot und Oliver haben sich dort schon einmal gematcht. Ihr erstes Date war… speziell. Ein klassischer Fall von „falscher Moment, richtige Menschen“. Die Autorin spinnt daraus eine Geschichte, in der sich die beiden immer wieder begegnen – mal zufällig, mal schicksalhaft – und ich fand es herrlich witzig. Man spürt sofort, warum dieses erste Treffen das „Worst Date Ever“ war, und gleichzeitig, dass manchmal der Mensch stimmt, aber der Zeitpunkt nicht. Beide dürfen erst noch wachsen, bevor es beim zweiten Versuch anders läuft. Genau dieses leise, neugierige Wiederentdecken hat mich beim Lesen getragen.
Das Verlags‑Setting hat mich sehr angesprochen. Nicht, weil ich selbst dort arbeiten würde, sondern weil es diese Mischung aus Kreativität, Chaos und gebrochenen Job‑Versprechen so gut einfängt. Margots Chef ist dabei kein romantischer Gegenspieler, sondern ein Paradebeispiel dafür, wie unangenehm berufliche Beziehungen werden können, sobald man sich aus einer Abhängigkeit löst. Bis auf den Sex‑Part ist das leider erschreckend realistisch – wer schon einmal gegangen ist, weiß, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.
Die Stärke des Romans liegt für mich klar in der Interaktion zwischen Margot und Oliver: zwei Menschen voller Unsicherheiten und Erwartungen, die langsam begreifen, dass das echte Leben manchmal die besseren Geschichten schreibt – und dass diese Geschichten weder vorhersehbar noch bereits verfilmt sind.
Margots Familie ist herrlich überzeichnet und sorgt für zusätzliche Reibungspunkte, manchmal für meinen Geschmack etwas zu viel Drama. Darum auch „nur“ 4,5 Sterne.
Einige Wendungen waren vorhersehbar, und mit manchen Nebenfiguren konnte ich wenig anfangen. Aber der Charme, das Setting und die Chemie der Protagonisten machen das mehr als wett.
Für mich ist Worst Date Ever ein warmherziger, humorvoller Roman über Timing, Mut und zweite Chancen.