„Das Leben holt dich aus jedem Versteck“ – Eine Reise zurück zur eigenen Stimme
Das Cover ist ein echter Hingucker! Das Aquarell-Design mit dem Fahrrad und dem blühenden Baum wirkt sommerlich, leicht und hoffnungsvoll. Es passt wunderbar zum dtv-Verlagsprogramm und fängt das Motto „Das Leben holt dich aus jedem Versteck“ optisch perfekt ein. Ein Buch, das man allein wegen der Ästhetik schon gerne in die Hand nimmt.
Die Geschichte von Pearl Bright, die nach Jahrzehnten des Schweigens und der Zurückhaltung plötzlich aus ihrem Leben ausbricht, klang nach einer sehr tiefgründigen und emotionalen Lektüre. Ich habe eine Geschichte über späte Emanzipation und die Heilung alter Wunden erwartet.
Beth Miller hat einen sehr warmherzigen Schreibstil. Man findet schnell Zugang zu Pearl, deren Schicksal einen nicht kaltlässt. Es ist faszinierend und gleichzeitig bedrückend zu lesen, wie sehr man sich in seinem eigenen Leben „unsichtbar“ machen kann.
Pearls langsame Verwandlung und der Mut, den sie aufbringt, um ihr Schweigen zu brechen, sind sehr feinfühlig gezeichnet.
Buch hat eine sanfte Melancholie, die aber nie zu schwer wird, da immer ein Funke Hoffnung mitschwingt.
Trotz der wichtigen Thematik hatte der Roman für mich zwischendurch ein paar Längen. Die Reise und die Begegnungen mit den verschiedenen Charakteren plätscherten phasenweise etwas zu ruhig dahin. Auch waren einige Entwicklungen in der Familiendynamik für mich ein wenig vorhersehbar. Ich hätte mir an manchen Stellen noch etwas mehr erzählerische Tiefe oder eine überraschendere Wendung gewünscht.
Fazit:
Ein schöner, „leiser“ Roman über das Älterwerden und die Erkenntnis, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist. Wegen der kleinen Schwächen im Spannungsaufbau vergebe ich 3,5 Sterne – für Fans von emotionalen Familiengeschichten aber definitiv eine Empfehlung!
Die Geschichte von Pearl Bright, die nach Jahrzehnten des Schweigens und der Zurückhaltung plötzlich aus ihrem Leben ausbricht, klang nach einer sehr tiefgründigen und emotionalen Lektüre. Ich habe eine Geschichte über späte Emanzipation und die Heilung alter Wunden erwartet.
Beth Miller hat einen sehr warmherzigen Schreibstil. Man findet schnell Zugang zu Pearl, deren Schicksal einen nicht kaltlässt. Es ist faszinierend und gleichzeitig bedrückend zu lesen, wie sehr man sich in seinem eigenen Leben „unsichtbar“ machen kann.
Pearls langsame Verwandlung und der Mut, den sie aufbringt, um ihr Schweigen zu brechen, sind sehr feinfühlig gezeichnet.
Buch hat eine sanfte Melancholie, die aber nie zu schwer wird, da immer ein Funke Hoffnung mitschwingt.
Trotz der wichtigen Thematik hatte der Roman für mich zwischendurch ein paar Längen. Die Reise und die Begegnungen mit den verschiedenen Charakteren plätscherten phasenweise etwas zu ruhig dahin. Auch waren einige Entwicklungen in der Familiendynamik für mich ein wenig vorhersehbar. Ich hätte mir an manchen Stellen noch etwas mehr erzählerische Tiefe oder eine überraschendere Wendung gewünscht.
Fazit:
Ein schöner, „leiser“ Roman über das Älterwerden und die Erkenntnis, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist. Wegen der kleinen Schwächen im Spannungsaufbau vergebe ich 3,5 Sterne – für Fans von emotionalen Familiengeschichten aber definitiv eine Empfehlung!