Was für ein Ritt!
Was für ein Ritt. 😮💨
In Yellowface kommt man unglaublich gut in die Geschichte rein – von Seite eins an ist sie spannend, man fliegt nur so durch die Kapitel und ist sofort mitten drin im literarischen Skandal rund um June Hayward.
Ab der Mitte wird es stellenweise etwas zäh – bis auf wenige, gezielt platzierte Spannungsmomente. Man fragt sich die ganze Zeit: Worauf will das alles hinaus?
Bis es einem langsam dämmert, dass Kuang uns Leser:innen ziemlich geschickt an der Nase herumführt.
💥 Full-Circle-Moment:
Am Ende stellt man fest, dass man genau das Buch liest, das die Protagonistin selbst geschrieben hat. Erkennbar wird das daran, dass June sich direkt an uns wendet, ihr Handeln rechtfertigt und ihre Version der Wahrheit erzählt. Ein raffinierter Kniff, der das gesamte Leseerlebnis für mich noch einmal auf den Kopf gestellt hat.
📖 Gleichzeitig bietet das Buch einen starken Einblick in die Entstehung eines Romans und in das Verlagswesen.
Es stellt große Fragen:
Wer ist in der Lage, einen Bestseller zu schreiben?
Steckt das nicht vielleicht in uns allen?
Sind wir nicht alle Teil der Literaturlandschaft – als Schreibende, Lesende, Urteilende?
Zwischen den Zeilen verhandelt Kuang außerdem Themen wie Rassismus und kulturelle Aneignung – so subtil, dass man erst nach und nach merkt: Es geht hier um so viel mehr als nur um ein gestohlenes Manuskript.
✨ Leseempfehlung? Definitiv ja.
Auch wenn es in der Mitte leichte Längen gibt, ist Yellowface spanned, provokant und unangenehm ehrlich.
In Yellowface kommt man unglaublich gut in die Geschichte rein – von Seite eins an ist sie spannend, man fliegt nur so durch die Kapitel und ist sofort mitten drin im literarischen Skandal rund um June Hayward.
Ab der Mitte wird es stellenweise etwas zäh – bis auf wenige, gezielt platzierte Spannungsmomente. Man fragt sich die ganze Zeit: Worauf will das alles hinaus?
Bis es einem langsam dämmert, dass Kuang uns Leser:innen ziemlich geschickt an der Nase herumführt.
💥 Full-Circle-Moment:
Am Ende stellt man fest, dass man genau das Buch liest, das die Protagonistin selbst geschrieben hat. Erkennbar wird das daran, dass June sich direkt an uns wendet, ihr Handeln rechtfertigt und ihre Version der Wahrheit erzählt. Ein raffinierter Kniff, der das gesamte Leseerlebnis für mich noch einmal auf den Kopf gestellt hat.
📖 Gleichzeitig bietet das Buch einen starken Einblick in die Entstehung eines Romans und in das Verlagswesen.
Es stellt große Fragen:
Wer ist in der Lage, einen Bestseller zu schreiben?
Steckt das nicht vielleicht in uns allen?
Sind wir nicht alle Teil der Literaturlandschaft – als Schreibende, Lesende, Urteilende?
Zwischen den Zeilen verhandelt Kuang außerdem Themen wie Rassismus und kulturelle Aneignung – so subtil, dass man erst nach und nach merkt: Es geht hier um so viel mehr als nur um ein gestohlenes Manuskript.
✨ Leseempfehlung? Definitiv ja.
Auch wenn es in der Mitte leichte Längen gibt, ist Yellowface spanned, provokant und unangenehm ehrlich.