»Du hast keine Familie, du hast ein Unternehmen«
Worum geht’s?
Natalie lebt auf der Yesteryear-Ranch den perfekten Traum. Mit ihrem wunderbaren Ehemann Caleb und ihrer großen Kinderschar präsentiert sie ihren tausenden von Instagram-Followern die perfekte Familie, selbstgebackenes Sauerteigbrot inklusive. Niemand ahnt, wie es hinter den Kulissen aussieht. Ihr Ehemann ist eine Dumpfbacke, der rein gar nichts auf die Reihe bekommt, wenn sie nicht selbst das Ruder in die Hand nimmt und die Milchkühe reihenweise um die Ecke bringt, weil er als Farmer nicht zu gebrauchen ist. Schwiegervater Dough interessiert sich im Grunde nur für seine politische Karriere. Vor allem ihre älteste Tochter ist genervt von der ständigen Filmerei. Die wütenden Weiber nehmen jeden neuen Instagram-Beitrag genau unter die Lupe. Und dann ist da auch noch der ominöse Vorfall zwischen ihrem Ehemann Caleb und Produzentin Shannon.
Eines Tages wacht Natalie morgens auf und irgendwie stimmt plötzlich so rein gar nichts mehr. Ihr Haus sieht nicht mehr aus wie ihr Haus, obwohl es ihr vage bekannt vorkommt. Auch Ehemann Caleb wirkt wie aus der Zeit gefallen und ist plötzlich der autoritäre Gebieter. Und ihre Kinder erkennt Natalie nicht wieder. Vorbei der perfekte Alltag, in dem sich Nannys um alles kümmern, ab sofort muss Natalie selbst Hand anlegen, Wäsche waschen und im Hühnerstall anpacken. Was ist passiert und gibt es einen Weg in ihr gewohntes Leben?
Wie war’s?
Die Story lässt sich schwer in irgendeine Schublade einordnen, kann mich jedenfalls nicht erinnern, schon mal etwas Vergleichbares gelesen zu haben. Geschickt verwebt Caro Claire Burke Gegenwart, Vergangenheit und schließlich auch die Zukunft. Auf die Auflösung müssen die Leser ziemlich lange warten und irgendwie war das auch der Punkt, der mich am Buch am allerwenigsten überzeugen konnte, es wirkte mir am Ende zu konstruiert und ziemlich weit hergeholt.
Alles andere, vor allem die großartig gelungene Übersetzung von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn, der ständige Spagat zwischen schöner heiler Scheinwelt (wie Shannon es Natalie im Streit an den Kopf wirft »Du hast keine Familie, du hast ein Unternehmen«) und trauriger Realität hat mich wirklich überzeugt.
Fazit
Auch wenn mich die Auflösung hier nicht voll überzeugen konnte, macht man mit »Yesteryear« bestimmt nichts falsch, unterhaltsame Lesestunden sind garantiert.
Natalie lebt auf der Yesteryear-Ranch den perfekten Traum. Mit ihrem wunderbaren Ehemann Caleb und ihrer großen Kinderschar präsentiert sie ihren tausenden von Instagram-Followern die perfekte Familie, selbstgebackenes Sauerteigbrot inklusive. Niemand ahnt, wie es hinter den Kulissen aussieht. Ihr Ehemann ist eine Dumpfbacke, der rein gar nichts auf die Reihe bekommt, wenn sie nicht selbst das Ruder in die Hand nimmt und die Milchkühe reihenweise um die Ecke bringt, weil er als Farmer nicht zu gebrauchen ist. Schwiegervater Dough interessiert sich im Grunde nur für seine politische Karriere. Vor allem ihre älteste Tochter ist genervt von der ständigen Filmerei. Die wütenden Weiber nehmen jeden neuen Instagram-Beitrag genau unter die Lupe. Und dann ist da auch noch der ominöse Vorfall zwischen ihrem Ehemann Caleb und Produzentin Shannon.
Eines Tages wacht Natalie morgens auf und irgendwie stimmt plötzlich so rein gar nichts mehr. Ihr Haus sieht nicht mehr aus wie ihr Haus, obwohl es ihr vage bekannt vorkommt. Auch Ehemann Caleb wirkt wie aus der Zeit gefallen und ist plötzlich der autoritäre Gebieter. Und ihre Kinder erkennt Natalie nicht wieder. Vorbei der perfekte Alltag, in dem sich Nannys um alles kümmern, ab sofort muss Natalie selbst Hand anlegen, Wäsche waschen und im Hühnerstall anpacken. Was ist passiert und gibt es einen Weg in ihr gewohntes Leben?
Wie war’s?
Die Story lässt sich schwer in irgendeine Schublade einordnen, kann mich jedenfalls nicht erinnern, schon mal etwas Vergleichbares gelesen zu haben. Geschickt verwebt Caro Claire Burke Gegenwart, Vergangenheit und schließlich auch die Zukunft. Auf die Auflösung müssen die Leser ziemlich lange warten und irgendwie war das auch der Punkt, der mich am Buch am allerwenigsten überzeugen konnte, es wirkte mir am Ende zu konstruiert und ziemlich weit hergeholt.
Alles andere, vor allem die großartig gelungene Übersetzung von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn, der ständige Spagat zwischen schöner heiler Scheinwelt (wie Shannon es Natalie im Streit an den Kopf wirft »Du hast keine Familie, du hast ein Unternehmen«) und trauriger Realität hat mich wirklich überzeugt.
Fazit
Auch wenn mich die Auflösung hier nicht voll überzeugen konnte, macht man mit »Yesteryear« bestimmt nichts falsch, unterhaltsame Lesestunden sind garantiert.