Faszination Tradwive
Natalie wächst mit ihrer Schwester bei ihrer Mutter auf, ohne Kontakt zu ihrem Vater. Die Drei sind sehr gläubig, was Natalie durch die Jahre begleitet. So kommt es auch, dass sie ihren Mann Caleb sehr jung heiratet und schon mit 20 das erste Kind bekommt. Und so kommt es auch, dass das Leben als Tradwive für sie nicht nur faszinierend wird, sondern sie als solche mit ihrer Familie lebt und dieses Leben auf Social Media teilt - was aber nicht allen gefällt.
Das Buch hat mich sehr gefesselt, auch wenn ich immer wieder Phasen hatte, in denen ich sehr ratlos war, wie die Dinge zusammenhängen bzw. wie manche Entwicklungen zustande gekommen sind (es gibt ein paar zeitliche Sprünge, auf die ich jetzt nicht näher eingehe um nicht zu spoilern). Auch der Stil ist sehr fesselnd, wobei immer wieder über längere Passagen nicht wirklich etwas passiert.
Natalie als Protagonistin ist eine sehr faszinierende Person. Auf der einen Seite zurückhaltend, auf der anderen Seite bitterböse und zynisch, wenn Menschen nicht so klar denken, wie sie es von ihnen erwartet. Gleichzeitig sieht sie bei sich nicht wirklich Fehler, die liegen (ihrer Ansicht nach) in der Regel bei anderen. Auch die Widersprüche zwischen ihrer Außendarstellung und ihrem Sein sieht sie so nur bedingt.
Während man in manchen Büchern richtig mit den Protagonist*innen lebt, war ich hier eher eine der Begleiterinnen von Natalie. Ihre Distanz ist eindrücklich, was aber nicht heißt, dass ihre (fiktive) Geschichte mich nicht berührt hätte, ganz im Gegenteil.
Fazit: Eine klare Empfehlung, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass der Stil für manche Menschen auch zäh sein kann.
Das Buch hat mich sehr gefesselt, auch wenn ich immer wieder Phasen hatte, in denen ich sehr ratlos war, wie die Dinge zusammenhängen bzw. wie manche Entwicklungen zustande gekommen sind (es gibt ein paar zeitliche Sprünge, auf die ich jetzt nicht näher eingehe um nicht zu spoilern). Auch der Stil ist sehr fesselnd, wobei immer wieder über längere Passagen nicht wirklich etwas passiert.
Natalie als Protagonistin ist eine sehr faszinierende Person. Auf der einen Seite zurückhaltend, auf der anderen Seite bitterböse und zynisch, wenn Menschen nicht so klar denken, wie sie es von ihnen erwartet. Gleichzeitig sieht sie bei sich nicht wirklich Fehler, die liegen (ihrer Ansicht nach) in der Regel bei anderen. Auch die Widersprüche zwischen ihrer Außendarstellung und ihrem Sein sieht sie so nur bedingt.
Während man in manchen Büchern richtig mit den Protagonist*innen lebt, war ich hier eher eine der Begleiterinnen von Natalie. Ihre Distanz ist eindrücklich, was aber nicht heißt, dass ihre (fiktive) Geschichte mich nicht berührt hätte, ganz im Gegenteil.
Fazit: Eine klare Empfehlung, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass der Stil für manche Menschen auch zäh sein kann.