Gefangen in der eigenen kleinen Farmwelt
Natalie Heller Mills hat sich eine Traumwelt erschaffen. Eine wunderschöne Farm, ihre vielen wunderschönen Kinder und der waschechte Mann, der richtig anpacken kann. Das alles teilt sie mit ihren Millionen Followern auf Instagram und teilt ihr beschauliches Leben mit der Öffentlichkeit. Doch nicht alles ist Friede, freue, Eierkuchen, denn hinter der behüteten Fassade, dem Ringlight und dem Brotbacken sieht Natalies Welt ganz anders aus: ihr Mann ist ein Taugenichts, ihre Kinder werden von Nanny’s betreut und die Farm funktioniert nur, weil sie mehrere Arbeiter haben, die ihnen hinter den Kulissen unter die Arme greifen.
Der Kicker: Plötzlich wacht Natalie in einer Welt wie um 1800 herum auf und ihre Welt ist wie auf den Kopf gestellt. Nun muss sie wirklich Brot backen, um ihre Kinder zu ernähren, sie müssen sich alleine um die Kinder und die Tiere kümmern und sie kommt nicht mehr von ihrem Grundstück weg, weil es draußen zu gefährlich ist. Doch wieso ist das geschehen? Und wie kommt sie wieder in ihr echtes Leben zurück?
„Yesteryear“ nimmt den Trend der Tradwife auf und beleuchtet diesen mit ordentlich Kritik, aber auch Humor. Mich hat der Roman sofort eingekommen und ich wollte gar nicht aufhören darin zu lesen. Besonders gelungen fand ich die Erzählstruktur, da die Kapitel abwechselnd zwischen Natalies Vergangenheit (wie sie zur Influencerin wurde) und ihrer neuen Realität (dem Alltag im Pionierzeitalter) hin und her gewechselt sind.
Nicht nur die Themen Tradwifes, klassische Geschlechterrollen und Manosphere werden aufgegriffen, sondern es wird auch der Feminismus aus Natalies Blickwinkel beleuchtet und wie diese „wütenden Weiber“, wie sie sie nennt, mit ihrem Leben gar nicht glücklich sein können. Alles Themen, die nicht aktueller in unserer Kultur momentan sein können. Nichts desto trotz ist dieser Roman einfach sehr unterhaltsam gewesen und hat einen fabelhaften Plot Twist.
Der Kicker: Plötzlich wacht Natalie in einer Welt wie um 1800 herum auf und ihre Welt ist wie auf den Kopf gestellt. Nun muss sie wirklich Brot backen, um ihre Kinder zu ernähren, sie müssen sich alleine um die Kinder und die Tiere kümmern und sie kommt nicht mehr von ihrem Grundstück weg, weil es draußen zu gefährlich ist. Doch wieso ist das geschehen? Und wie kommt sie wieder in ihr echtes Leben zurück?
„Yesteryear“ nimmt den Trend der Tradwife auf und beleuchtet diesen mit ordentlich Kritik, aber auch Humor. Mich hat der Roman sofort eingekommen und ich wollte gar nicht aufhören darin zu lesen. Besonders gelungen fand ich die Erzählstruktur, da die Kapitel abwechselnd zwischen Natalies Vergangenheit (wie sie zur Influencerin wurde) und ihrer neuen Realität (dem Alltag im Pionierzeitalter) hin und her gewechselt sind.
Nicht nur die Themen Tradwifes, klassische Geschlechterrollen und Manosphere werden aufgegriffen, sondern es wird auch der Feminismus aus Natalies Blickwinkel beleuchtet und wie diese „wütenden Weiber“, wie sie sie nennt, mit ihrem Leben gar nicht glücklich sein können. Alles Themen, die nicht aktueller in unserer Kultur momentan sein können. Nichts desto trotz ist dieser Roman einfach sehr unterhaltsam gewesen und hat einen fabelhaften Plot Twist.