Glaub nicht alles was du siehst!
Yesteryear von Caro Claire Burke ist gerade in aller Munde. Kein Wunder, behandelt es doch Themen, an denen niemand im Social Media Kosmos und auch in der Nachrichtenwelt vorbei kommt: der Tradwife-Trend, amerikanische Politik und die Querdenker-Szene.
Schon das Cover macht klar, dass die Welt durch einen Filter gesehen wird, sehr treffend.
Die Autorin lässt ihre Hauptfigur Natalie ein perfektes Influencer Leben leben, doch schon gleich am Anfang wird klar: hier ist nicht alles Gold was glänzt. Natalies Lebens weg wird im Verlauf des Buches seziert und in seine Einzelteile zerlegt. Immer wieder wird klar, wie groß der Druck auf Frauen heute ist, ein scheinbar perfektes Leben zu führen, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Welchen Einfluss die eigene Erziehung, die Kirche, die Politik und Medien darauf haben, ob wir uns als vollständiges Mitglied einer Gruppe fühlen oder zu den Außenstehenden gehören. Und auch welche Macht Soziale Medien und die dadurch geprägte Gesellschaft haben, das Leben einer ganzen Familie zu bestimmen und was das Ganze letztendlich anrichten kann. Was es am Ende mit dem Leben in der Vergangenheit auf sich hat, habe ich so nicht kommen sehen.
Man merkt, dass die Geschichte sehr gut recherchiert und dadurch flüssig geschrieben ist. Trotzdem ist dies kein Buch, welches zum überfliegen einlädt, sondern zum genauen hinsehen, hinterfragen und nachdenken.
Zudem schafft es die Autorin, durch Zeitsprünge in den entscheidenden Momenten eine gute Spannung aufzubauen und diese auch zu Halten.
Dieses Buch ist hochaktuell, eigentlich würde ich es grundsätzlich jedem empfehlen um sich kritisch mit den genannten Themen auseinanderzusetzen.
Schon das Cover macht klar, dass die Welt durch einen Filter gesehen wird, sehr treffend.
Die Autorin lässt ihre Hauptfigur Natalie ein perfektes Influencer Leben leben, doch schon gleich am Anfang wird klar: hier ist nicht alles Gold was glänzt. Natalies Lebens weg wird im Verlauf des Buches seziert und in seine Einzelteile zerlegt. Immer wieder wird klar, wie groß der Druck auf Frauen heute ist, ein scheinbar perfektes Leben zu führen, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Welchen Einfluss die eigene Erziehung, die Kirche, die Politik und Medien darauf haben, ob wir uns als vollständiges Mitglied einer Gruppe fühlen oder zu den Außenstehenden gehören. Und auch welche Macht Soziale Medien und die dadurch geprägte Gesellschaft haben, das Leben einer ganzen Familie zu bestimmen und was das Ganze letztendlich anrichten kann. Was es am Ende mit dem Leben in der Vergangenheit auf sich hat, habe ich so nicht kommen sehen.
Man merkt, dass die Geschichte sehr gut recherchiert und dadurch flüssig geschrieben ist. Trotzdem ist dies kein Buch, welches zum überfliegen einlädt, sondern zum genauen hinsehen, hinterfragen und nachdenken.
Zudem schafft es die Autorin, durch Zeitsprünge in den entscheidenden Momenten eine gute Spannung aufzubauen und diese auch zu Halten.
Dieses Buch ist hochaktuell, eigentlich würde ich es grundsätzlich jedem empfehlen um sich kritisch mit den genannten Themen auseinanderzusetzen.