Horrorbuch des Jahres
Die Prämisse des Buches ist so simpel wie genial. Die Tradwife-Influencerin Natalie wird aus ihrem voll organisierten Haushalt mit sechs Kindern, zwei Nannys, einer Produzentin und einem Haufen mexikanischer Ranch-Arbeiter in die Vergangenheit transportiert und muss fortan tatsächlich ihr Sauerteigbrot selbst backen und nicht nur ein Video darüber drehen.
Immer abwechselnd durch Kapitel in der Influencer-Zeit und der Vergangenheits-Zeit lernen wir die Protagonistin zusehends besser kennen. Hier sei bereits ein kleiner Hinweis angebracht: Wer eine Protagonistin unbedingt mögen muss, um ein Buch gut zu finden, ist mit Yesteryear schlecht beraten. Ist Natalie am Anfang komisch und unsympathisch, wird sie am Ende zum absoluten Monster.
Außer einzelner Kinder sind alle (ja, wirklich alle!) Charaktere auf ihre eigene Art unsympathisch. Da haben wir den nichtsnutzigen Ehemann Caleb, den trumpschen Schwiegervater, die drogenabhängige Schwiegermutter, Fremdgeher, wütende Weiber und Anwälte.
Das Buch rechnet mit den aktuellsten Themen auf eine Weise ab, die uns unglaublich abgedreht erscheint, beim Blick über den Tellerrand (und ggfs. den Kontinent) hinaus, aber in Begriff sind, Realität zu werden. So werden im Homeschooling so unwichtige Themen wie Meere und Ozeane nicht angesprochen, Religion und deren Hass auf queere Personen verherrlicht und die perfekte Doppelmoral in der Politik gepusht.
Wir folgen Natalie von ihrer Zeit im College, über die frühe Heirat mit Caleb, bis hin zum Höhepunkt ihrer Karriere. Und dann steil in ihren eigenen Abgrund hinein.
Dieses Buch tut weh auf eine Weise, wie es nur ein absolutes Fünf-Sterne-Buch kann. Ungeschont werden die Lesenden mit Wahrheiten konfrontiert, sei es über die Influencer-Szene, über Frauen, Männer und Politik. Dieses Buch ist aktueller, wie kaum ein zweites und hat jeden Hype verdient, den es bekommt. Selbst wenn einem das Ende nicht gefällt (ich fand es großartig), kommt man nicht umhin, Caro Claire Burke eine Riesenportion Anerkennung und Respekt zu zollen. Was sie hier geschaffen hat, wird uns wahrscheinlich noch lange begleiten.
Für ein Debüt ist dieses Buch der absolute Wahnsinn. Sobald Caro Claire Burke etwas Neues ankündigt, wird auch dieses Buch sofort gelesen werden müssen. Wir sind hier eventuell auf Gold gestoßen.
Immer abwechselnd durch Kapitel in der Influencer-Zeit und der Vergangenheits-Zeit lernen wir die Protagonistin zusehends besser kennen. Hier sei bereits ein kleiner Hinweis angebracht: Wer eine Protagonistin unbedingt mögen muss, um ein Buch gut zu finden, ist mit Yesteryear schlecht beraten. Ist Natalie am Anfang komisch und unsympathisch, wird sie am Ende zum absoluten Monster.
Außer einzelner Kinder sind alle (ja, wirklich alle!) Charaktere auf ihre eigene Art unsympathisch. Da haben wir den nichtsnutzigen Ehemann Caleb, den trumpschen Schwiegervater, die drogenabhängige Schwiegermutter, Fremdgeher, wütende Weiber und Anwälte.
Das Buch rechnet mit den aktuellsten Themen auf eine Weise ab, die uns unglaublich abgedreht erscheint, beim Blick über den Tellerrand (und ggfs. den Kontinent) hinaus, aber in Begriff sind, Realität zu werden. So werden im Homeschooling so unwichtige Themen wie Meere und Ozeane nicht angesprochen, Religion und deren Hass auf queere Personen verherrlicht und die perfekte Doppelmoral in der Politik gepusht.
Wir folgen Natalie von ihrer Zeit im College, über die frühe Heirat mit Caleb, bis hin zum Höhepunkt ihrer Karriere. Und dann steil in ihren eigenen Abgrund hinein.
Dieses Buch tut weh auf eine Weise, wie es nur ein absolutes Fünf-Sterne-Buch kann. Ungeschont werden die Lesenden mit Wahrheiten konfrontiert, sei es über die Influencer-Szene, über Frauen, Männer und Politik. Dieses Buch ist aktueller, wie kaum ein zweites und hat jeden Hype verdient, den es bekommt. Selbst wenn einem das Ende nicht gefällt (ich fand es großartig), kommt man nicht umhin, Caro Claire Burke eine Riesenportion Anerkennung und Respekt zu zollen. Was sie hier geschaffen hat, wird uns wahrscheinlich noch lange begleiten.
Für ein Debüt ist dieses Buch der absolute Wahnsinn. Sobald Caro Claire Burke etwas Neues ankündigt, wird auch dieses Buch sofort gelesen werden müssen. Wir sind hier eventuell auf Gold gestoßen.