Illusion oder Realität?
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, und ich war gespannt auf dieses Buch.
Natalie scheint eine typische Tradwife zu sein, zumindest stellt sie sich für ihre ganzen Social-Media-Follower so dar. In Wirklichkeit inszeniert sie dieses Leben jedoch nur, mit diversen Nannys, einer Produzerin und anderen Helfern, und nach und nach werden immer mehr Risse sichtbar, so dass man sich fragt, wie viel von ihrem Lifestyle echt ist.
Eines Tages wacht sie jedoch im Jahr 1805 auf und glaubt zunächst an einen schlechten Traum oder dass sie in einer Reality-TV-Show gelandet ist. Doch dann merkt sie, dass sie sich damit abfinden muss, das Leben zu leben, das sie vorher immer gefaked hatte, ein hartes, karges Farmleben ohne jeglichen Luxus und mit einem furchtbar altmodischen Rollenbild.
Gegen Ende klärt sich dann vieles auf, wo zumindest ich mich beim Lesen manchmal gefragt hatte, ob Natalie auf irgendwelchen Drogen ist oder was das ganze soll (ihr religiöses Getue und die Begeisterung für den rückwärtsgewandten Lifestyle der Tradwifes, aber dass sie sich nicht als solche bezeichnen lassen möchte, dann ihre Gedanken dass sie in einer Reality-TV-Show gelandet sei statt in einer Zeit, in der Tradwifes kein für manche trendiges Rollenbild, sondern traurige Realität war...)
Ein Roman, der einen zynischer Blick auf das ganze Influencer-Gedöns und den Trend um ein Leben als Tradwife wirft, einen aber auch beim Lesen immer wieder überlegen lässt, was wohl real ist und was nicht.
Natalie scheint eine typische Tradwife zu sein, zumindest stellt sie sich für ihre ganzen Social-Media-Follower so dar. In Wirklichkeit inszeniert sie dieses Leben jedoch nur, mit diversen Nannys, einer Produzerin und anderen Helfern, und nach und nach werden immer mehr Risse sichtbar, so dass man sich fragt, wie viel von ihrem Lifestyle echt ist.
Eines Tages wacht sie jedoch im Jahr 1805 auf und glaubt zunächst an einen schlechten Traum oder dass sie in einer Reality-TV-Show gelandet ist. Doch dann merkt sie, dass sie sich damit abfinden muss, das Leben zu leben, das sie vorher immer gefaked hatte, ein hartes, karges Farmleben ohne jeglichen Luxus und mit einem furchtbar altmodischen Rollenbild.
Gegen Ende klärt sich dann vieles auf, wo zumindest ich mich beim Lesen manchmal gefragt hatte, ob Natalie auf irgendwelchen Drogen ist oder was das ganze soll (ihr religiöses Getue und die Begeisterung für den rückwärtsgewandten Lifestyle der Tradwifes, aber dass sie sich nicht als solche bezeichnen lassen möchte, dann ihre Gedanken dass sie in einer Reality-TV-Show gelandet sei statt in einer Zeit, in der Tradwifes kein für manche trendiges Rollenbild, sondern traurige Realität war...)
Ein Roman, der einen zynischer Blick auf das ganze Influencer-Gedöns und den Trend um ein Leben als Tradwife wirft, einen aber auch beim Lesen immer wieder überlegen lässt, was wohl real ist und was nicht.