Schöne, falsche Insta-Welt

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mrsdarcyreveals Avatar

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Yesteryear aus der Feder von Caro Claire Burke wird international hochgelobt. Grund genug, einen Blick hineinzuwerfen.

Die Protagonistin Natalie verkörpert das, was Amerika in einer guten Christin sehen will - die perfekte Hausfrau, die den Hof ihrer Familie fest im Griff hat, die sich als Vorzeige-Mutter von ihrer Kinderschar beschenkt fühlt. Eine Frau, die alles kann, alles weiß - zu der man aufblickt, die scheinbar Vorbild ist für ihre fünf Millionen Follower.

Dass sie all das eben nicht ist, zeigt nicht nur die stattliche Anzahl an Angestellten, die im Hintergrund für sie arbeitet, sondern vor allem ihre Innenwelt, die so niederträchtig ist, dass es ab der Hälfte des Buches eine Qual war, die Geschichte weiterzulesen.

Für mich unlesbar. Die hochgelobten Kritiken lassen sich nur schwer nachvollziehen. Vielleicht wird es zum Ende des Buches besser.
Eine derart unsympathische Protagonistin ist mir nur selten begegnet.
Die Aufmachung des Buches ist hinreißend - letztendlich zählen die inneren Werte.