viele Fragen sind noch offen

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linda.konig12 Avatar

Von

In einer Übersetzung von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn

„Ziehe deine Zweifel in Zweifel, bevor du deinen Glauben im Zweifel ziehst, mein Schatz“

So, jetzt bin auch ich mit „Yesteryear“ durch und auch ich möchte meinen Senf dazu geben:

Ja, es war unglaublich spannend und es hatte eine große Sogwirkung. Ich hab es innerhalb weniger Tage durchgelesen und wirklich gern gelesen.
Die Themen, die die Autorin anspricht und verhandelt, sind sehr interessant, wichtig und unbedingt sichtbar zu machen, auf jeden Fall.

Das ganze Influencerleben von Natalie, das religiöse Leben der Familie und die starren Werte, fand ich sehr gut ausgearbeitet.
Dort mal einen Einblick zu bekommen und in die Gedankenwelt der Figuren zu kommen, war eine tolle Erfahrung für mich.
Ich denke da immer wieder drüber nach und bin froh über diese Erfahrung.

Aber… Das Ende und die „Auflösung“ und Erklärung für die Geschehnisse, den Ort und das Leben um 1855, lässt mich ratlos zurück.
So viele Ungereimtheiten, so viele unlogische und nicht nachvollziehbare Handlungen der Figuren.

Warum ist ihr Ehemann auf einmal so verändert? Was ist da passiert? Was ist mit all diesen Kindern? Die waren für mich viel zu schwach gezeichnet.
Ich verstehe ganz vieles nicht. Also, ich verstehe es wirklich nicht.