Wenn Social Media plötzlich echt wird
Also ehrlich, dieses Buch hat mich echt überrascht – aber positiv. Ich dachte erst, es wäre einfach eine Geschichte über eine Influencerin, aber es steckt viel mehr dahinter.
Im Mittelpunkt steht Natalie. Nach außen zeigt sie dieses perfekte Tradwife‑Leben: viele Kinder, Farm, Idylle, alles hübsch gefiltert und perfekt inszeniert. Aber schon nach ein paar Seiten merkt man: Da stimmt was nicht. Hinter der Fassade bröckelt es gewaltig.
Was ich richtig spannend fand: Die Autorin zeigt total gut, wie Natalie sich selbst belügt und wie sie gleichzeitig ihre Follower manipuliert. Man weiß nie so richtig, was man ihr glauben kann. Sie erzählt alles aus ihrer Sicht, aber ihre Sicht ist oft verzerrt. Das macht das Ganze super spannend, weil man ständig denkt: „Okay… was davon ist jetzt echt?“
Die Parallelen zu echten Tradwife‑Influencerinnen sind kaum zu übersehen. Dieses perfekte Landleben, das eigentlich nur mit viel Geld funktioniert, die vielen Kinder, die Nostalgie, die Selbstinszenierung – das wirkt alles sehr realistisch. Und gleichzeitig wie eine Satire auf Social Media.
Richtig gut fand ich auch, wie das Buch die Themen „Kinder im Internet“ und „Selbstdarstellung“ anspricht. Ohne Moralkeule, aber trotzdem so, dass man kurz schluckt und denkt: „Ja, stimmt… das ist eigentlich total heftig.“
Und dann dieses Ende. Ich hab wirklich nicht damit gerechnet. Es dreht nochmal alles um und plötzlich ergibt vieles Sinn.
Natalie ist keine Figur, die man sympathisch findet. Aber genau das macht sie interessant. Man schaut ihr eher zu wie bei einer Doku, bei der man nicht wegschauen kann.
Für mich ist Yesteryear ein kluges, aktuelles und wirklich fesselndes Buch. Ganz anders als erwartet – aber genau deshalb so gut.
Im Mittelpunkt steht Natalie. Nach außen zeigt sie dieses perfekte Tradwife‑Leben: viele Kinder, Farm, Idylle, alles hübsch gefiltert und perfekt inszeniert. Aber schon nach ein paar Seiten merkt man: Da stimmt was nicht. Hinter der Fassade bröckelt es gewaltig.
Was ich richtig spannend fand: Die Autorin zeigt total gut, wie Natalie sich selbst belügt und wie sie gleichzeitig ihre Follower manipuliert. Man weiß nie so richtig, was man ihr glauben kann. Sie erzählt alles aus ihrer Sicht, aber ihre Sicht ist oft verzerrt. Das macht das Ganze super spannend, weil man ständig denkt: „Okay… was davon ist jetzt echt?“
Die Parallelen zu echten Tradwife‑Influencerinnen sind kaum zu übersehen. Dieses perfekte Landleben, das eigentlich nur mit viel Geld funktioniert, die vielen Kinder, die Nostalgie, die Selbstinszenierung – das wirkt alles sehr realistisch. Und gleichzeitig wie eine Satire auf Social Media.
Richtig gut fand ich auch, wie das Buch die Themen „Kinder im Internet“ und „Selbstdarstellung“ anspricht. Ohne Moralkeule, aber trotzdem so, dass man kurz schluckt und denkt: „Ja, stimmt… das ist eigentlich total heftig.“
Und dann dieses Ende. Ich hab wirklich nicht damit gerechnet. Es dreht nochmal alles um und plötzlich ergibt vieles Sinn.
Natalie ist keine Figur, die man sympathisch findet. Aber genau das macht sie interessant. Man schaut ihr eher zu wie bei einer Doku, bei der man nicht wegschauen kann.
Für mich ist Yesteryear ein kluges, aktuelles und wirklich fesselndes Buch. Ganz anders als erwartet – aber genau deshalb so gut.