Alte Liebe in der Sackgasse
Adam und Jules sind seit einer gefühlten Ewigkeit verheiratet. Kleinstadtidyll. Kleines, altes Haus, nicht abbezahlte Hypothek, zwei Kinder, Hund. Unzufriedenheit und Streit bestimmen das Geschehen. Sie stecken in ihrer Beziehung fest, bis Adam entdeckt, dass er mit Hilfe von Mixtapes in die Vergangenheit reisen kann. Diese Mixtapes hatten in ihrer Jugend eine große Bedeutung. Die beiden reisen abwechselnd im Zeitgeschehen hin und her, verändern die Vergangenheit. Aber können sie damit auch ihre Beziehung in der Gegenwart retten?
Die Idee, mit Hilfe von Musiktapes in die Vergangenheit zu reisen, finde ich interessant. So manches Mal, wenn ich einen Song aus meiner „Sturm-und-Drang-Zeit“ höre, fühle ich mich in diese Zeit zurückversetzt und schwelge in Erinnerungen. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen, diese Vergangenheit verändern zu wollen, denn nur weil die Ereignisse so gelaufen sind, wie sie sind, bin ich so, wie ich bin, und damit auch mein persönliches Umfeld.
Adam und Jules versuchen durch anfangs kleinere, später größere Eingriffe, die Geschehnisse zu beeinflussen, mit entsprechendem, nicht immer positivem Ergebnis. Ich hatte erwartet, dass die beiden sich durch diese Zeitreisen wieder annähern, dieses gelingt leider nur bedingt. Zu viele Geschehnisse in der Gegenwart beeinflussen die beiden.
Zwischenzeitlich hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass das Autorenpaar aus diesem Roman eine Paartherapie entwickelt hat. Die Texte und Handlungen wirkten auf mich teilweise sehr persönlich, fast wie aus dem eigenen Leben gegriffen.
Dieser Roman ist für mich ein solides Drei-Sterne-Buch. Die Grundidee, mit Hilfe von Reisen in die Vergangenheit einen anderen Zugang zur Gegenwart zu finden, finde ich spannend, die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen.
Die Idee, mit Hilfe von Musiktapes in die Vergangenheit zu reisen, finde ich interessant. So manches Mal, wenn ich einen Song aus meiner „Sturm-und-Drang-Zeit“ höre, fühle ich mich in diese Zeit zurückversetzt und schwelge in Erinnerungen. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen, diese Vergangenheit verändern zu wollen, denn nur weil die Ereignisse so gelaufen sind, wie sie sind, bin ich so, wie ich bin, und damit auch mein persönliches Umfeld.
Adam und Jules versuchen durch anfangs kleinere, später größere Eingriffe, die Geschehnisse zu beeinflussen, mit entsprechendem, nicht immer positivem Ergebnis. Ich hatte erwartet, dass die beiden sich durch diese Zeitreisen wieder annähern, dieses gelingt leider nur bedingt. Zu viele Geschehnisse in der Gegenwart beeinflussen die beiden.
Zwischenzeitlich hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass das Autorenpaar aus diesem Roman eine Paartherapie entwickelt hat. Die Texte und Handlungen wirkten auf mich teilweise sehr persönlich, fast wie aus dem eigenen Leben gegriffen.
Dieser Roman ist für mich ein solides Drei-Sterne-Buch. Die Grundidee, mit Hilfe von Reisen in die Vergangenheit einen anderen Zugang zur Gegenwart zu finden, finde ich spannend, die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen.