Schöne Grundidee, verworrene Umsetzung
Das Buch kommt zunächst von Cover und Leseprobe wie ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Liebesroman über die Frage, wie sehr kleine Entscheidungen ein ganzes Leben verändern können, daher. Es sollen anhand der Geschichte von Jules und Adam Themen wie Romantik, Zeitreisen und auch allgemeine Alltagssorgen miteinander verbunden werden.
Dazu werden die Geschehnisse im Wechsel aus beiden Perspektiven erzählt. Nur leider blieben die beiden Charaktere für mich über die gesamte Geschichte hinweg eher unnahbar und unsympathisch. Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Ehepaar.
Das zentrale Gedankenexperiment ( und später dann ja auch real werdend) ist grundsätzlich super interessant: Was wäre, wenn man die Vergangenheit noch einmal anfassen und neu ordnen könnte? Und so ein wenig zieht das Buch daraus auch seine ( leider nur wenigen) starken Momente, es regt teils zum Nachdenken über verpasste Chancen, egal ob in der Liebe oder in anderen Bereichen des Lebens an. Aber die Entwicklungen, die mit diesem Element vorangetrieben werden, wirken an einigen Stellen leider sehr konstruiert und klischeebehaftet. Und leider trägt der an manchen Stellen sprachlich doch etwas sehr überladene Schreibstil nicht gerade dazu bei, dass man sich gut im Buch selbst zurecht findet.
Insgesamt sicherlich ein Buch, das Menschen, die Romane über zweite Chancen und das große "Was wäre wann ?" gefallen kann. Ich durfte an einer Leserunde hierzu teilnehmen und dabei u.A. auch herausfinden wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. Für mich persönlich war es aber leider nichts. Das große Potential der Grundidee wurde einfach zu klischeehaft und meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft, u.A. auch weil ich nicht mit den beiden Hauptpersonen und ihren Entscheidungen mitfühlen konnte.
Dazu werden die Geschehnisse im Wechsel aus beiden Perspektiven erzählt. Nur leider blieben die beiden Charaktere für mich über die gesamte Geschichte hinweg eher unnahbar und unsympathisch. Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Ehepaar.
Das zentrale Gedankenexperiment ( und später dann ja auch real werdend) ist grundsätzlich super interessant: Was wäre, wenn man die Vergangenheit noch einmal anfassen und neu ordnen könnte? Und so ein wenig zieht das Buch daraus auch seine ( leider nur wenigen) starken Momente, es regt teils zum Nachdenken über verpasste Chancen, egal ob in der Liebe oder in anderen Bereichen des Lebens an. Aber die Entwicklungen, die mit diesem Element vorangetrieben werden, wirken an einigen Stellen leider sehr konstruiert und klischeebehaftet. Und leider trägt der an manchen Stellen sprachlich doch etwas sehr überladene Schreibstil nicht gerade dazu bei, dass man sich gut im Buch selbst zurecht findet.
Insgesamt sicherlich ein Buch, das Menschen, die Romane über zweite Chancen und das große "Was wäre wann ?" gefallen kann. Ich durfte an einer Leserunde hierzu teilnehmen und dabei u.A. auch herausfinden wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. Für mich persönlich war es aber leider nichts. Das große Potential der Grundidee wurde einfach zu klischeehaft und meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft, u.A. auch weil ich nicht mit den beiden Hauptpersonen und ihren Entscheidungen mitfühlen konnte.