Wenn die Vergangenheit nicht loslässt
Im Roman „You and Me – Die zweite erste Liebe“ von Josie Lloyd und Emlyn Rees begeben sich die Protagonisten Jules und Adam mithilfe von alten Musiktapes auf eine ungewöhnliche Reise in ihre Vergangenheit. Diese besondere Zeitreise verleiht der Handlung eine spannende zusätzliche Ebene und sorgt dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich und lebendig bleibt. Gerade diese kreative Grundidee hat mir beim Lesen sehr gut gefallen.
Im Laufe der Handlung versuchen Jules und Adam, in ihre gemeinsame Vergangenheit einzugreifen, um ihre Gegenwart zu verändern und ihre Beziehung zu retten. Dabei wird nach und nach deutlich, dass sie in einer Ehe feststecken, die seit vielen Jahren nicht mehr wirklich erfüllend ist und von Routine sowie unausgesprochenen Konflikten geprägt ist. Die Gefühle der beiden werden sehr ausführlich und feinfühlig beschrieben, wodurch man ihre Unsicherheiten, Sehnsüchte und inneren Konflikte gut nachvollziehen kann und einen intensiven Einblick in ihre Gefühlswelt erhält.
Allerdings war mir der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und einer dadurch veränderten Gegenwart im Verlauf des Romans stellenweise etwas zu viel. Diese Sprünge haben es mir als Leserin nicht immer leicht gemacht, den Überblick zu behalten, auch wenn die Grundidee eigentlich gut nachvollziehbar ist und der Roman insgesamt eher eine lockere und zugängliche Lektüre sein möchte.
Das Ende hat mir insgesamt weniger gut gefallen, da es sehr plötzlich einsetzt und auf mich teilweise nicht ganz schlüssig bzw. unrealistisch wirkt. Dadurch bleibt wenig Raum, um die Entwicklungen wirklich wirken zu lassen oder innerlich abzuschließen. Zudem tauchen gegen Ende viele verwirrende Gedanken und Eindrücke auf, die sich nicht immer klar ordnen lassen, wodurch der Schluss insgesamt etwas unruhig und schwer greifbar erscheint.
Im Laufe der Handlung versuchen Jules und Adam, in ihre gemeinsame Vergangenheit einzugreifen, um ihre Gegenwart zu verändern und ihre Beziehung zu retten. Dabei wird nach und nach deutlich, dass sie in einer Ehe feststecken, die seit vielen Jahren nicht mehr wirklich erfüllend ist und von Routine sowie unausgesprochenen Konflikten geprägt ist. Die Gefühle der beiden werden sehr ausführlich und feinfühlig beschrieben, wodurch man ihre Unsicherheiten, Sehnsüchte und inneren Konflikte gut nachvollziehen kann und einen intensiven Einblick in ihre Gefühlswelt erhält.
Allerdings war mir der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und einer dadurch veränderten Gegenwart im Verlauf des Romans stellenweise etwas zu viel. Diese Sprünge haben es mir als Leserin nicht immer leicht gemacht, den Überblick zu behalten, auch wenn die Grundidee eigentlich gut nachvollziehbar ist und der Roman insgesamt eher eine lockere und zugängliche Lektüre sein möchte.
Das Ende hat mir insgesamt weniger gut gefallen, da es sehr plötzlich einsetzt und auf mich teilweise nicht ganz schlüssig bzw. unrealistisch wirkt. Dadurch bleibt wenig Raum, um die Entwicklungen wirklich wirken zu lassen oder innerlich abzuschließen. Zudem tauchen gegen Ende viele verwirrende Gedanken und Eindrücke auf, die sich nicht immer klar ordnen lassen, wodurch der Schluss insgesamt etwas unruhig und schwer greifbar erscheint.