Witzige und romantische Zeitreise
Adam und Jules sind seit 25 Jahren verheiratet. Die Kinder sind zwar schon so gut wie erwachsen, die Sorgen um sie aber noch immer präsent. Das Liebesleben ist eher durchwachsen, der Rasen muss dringend gemäht werden, der Dachboden entrümpelt und der Schuppen aufgeräumt werden. Die Küche könnte einen neuen Anstrich vertragen, die ungewaschene Wäsche stapelt sich und überhaupt herrscht eigentlich Dauerchaos im Hause Hole. Der Alltag beherrscht das (Ehe)Leben von Jules und Adam. Und dann taucht auch Adams bester Jugendfreund auf, der augenscheinlich alles hat, was man sich nur wünschen kann (inklusive jeder Menge Geld) und führt den beiden vor Augen, wie ihr Leben auch hätte aussehen können.
Nach einem Streit mit einigen unschönen Vorwürfen macht Adam im Schuppen eine Entdeckung. Dank aufgenommener CDs und Kassetten (die Älteren unter uns erinnern sich) verwandelt sich ein altes Radio in eine Zeitmaschine. Jetzt können beide bedeutsame Momente ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einmal erleben.
Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Es ist eine leichte und heitere Geschichte, mit einem Kern, über den man trotzdem ganz prima ins philosophieren kommen kann. Denn Hand aufs Herz - wer von uns würde nicht in Versuchung kommen, ein paar Änderungen vornehmen zu wollen? Keine großen, nur so ein paar klitzekleine? Aber wo ist die Grenze zwischen klitzeklein und riesengroß und ein ganzes Leben verändernd? Bei Jules und Adam werden aus den klitzekleinen "Optimierungen" immer größere Veränderungen, bis alles kurz davor ist völlig aus dem Ruder zu laufen.
Trotz allem verliert das Autorenduo dabei aber seine Figuren nicht aus dem Blick. Man merkt, wie sehr sich Adam und Jules nach all den Jahren noch immer zugetan sind und ihre Gefühle unter dem Alltagstrott begraben liegen. Dabei wird so einiges auch mit einer guten Portion Realismus erzählt. Ein bisschen Klischee darf auch nicht fehlen, aber es passt gut in die Handlung und stört nicht.
Die Rückblenden auf das gemeinsame Leben sind toll erzählt und schildern schöne Momente. Der erste Kuss, der Heiratsantrag, die Schmetterlinge der ersten Liebe. Aber nicht nur das, auch die weniger schönen Seiten kommen noch einmal ans Licht. Jules Überforderung mit zwei Kleinkindern oder das Gefühl in einer nie enden wollenden Tretmühle zu stecken. Gerade diese Mischung hat die Handlung abwechslungsreich und die Figuren nicht so eindimensional gemacht.
Dazu ist die Geschichte gespickt mit Anspielungen zu Musik, Filmen und Spielen der 1980er und 1990er. Eine unheimlich charmante Mischung, die Spaß macht und zusammen mit der Musik entwickelt man auch ein Gefühl für die jeweilige Szene. Die dazugehörige Playliste macht auch noch richtig Spaß zu hören - egal ob man in der Küche grade das Abendessen vorbereitet oder sich im Auto bei offenem Seitenfenster seiner privaten Zweitkarriere als Gesangsstar hingibt.
Nach einem Streit mit einigen unschönen Vorwürfen macht Adam im Schuppen eine Entdeckung. Dank aufgenommener CDs und Kassetten (die Älteren unter uns erinnern sich) verwandelt sich ein altes Radio in eine Zeitmaschine. Jetzt können beide bedeutsame Momente ihrer gemeinsamen Vergangenheit noch einmal erleben.
Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Es ist eine leichte und heitere Geschichte, mit einem Kern, über den man trotzdem ganz prima ins philosophieren kommen kann. Denn Hand aufs Herz - wer von uns würde nicht in Versuchung kommen, ein paar Änderungen vornehmen zu wollen? Keine großen, nur so ein paar klitzekleine? Aber wo ist die Grenze zwischen klitzeklein und riesengroß und ein ganzes Leben verändernd? Bei Jules und Adam werden aus den klitzekleinen "Optimierungen" immer größere Veränderungen, bis alles kurz davor ist völlig aus dem Ruder zu laufen.
Trotz allem verliert das Autorenduo dabei aber seine Figuren nicht aus dem Blick. Man merkt, wie sehr sich Adam und Jules nach all den Jahren noch immer zugetan sind und ihre Gefühle unter dem Alltagstrott begraben liegen. Dabei wird so einiges auch mit einer guten Portion Realismus erzählt. Ein bisschen Klischee darf auch nicht fehlen, aber es passt gut in die Handlung und stört nicht.
Die Rückblenden auf das gemeinsame Leben sind toll erzählt und schildern schöne Momente. Der erste Kuss, der Heiratsantrag, die Schmetterlinge der ersten Liebe. Aber nicht nur das, auch die weniger schönen Seiten kommen noch einmal ans Licht. Jules Überforderung mit zwei Kleinkindern oder das Gefühl in einer nie enden wollenden Tretmühle zu stecken. Gerade diese Mischung hat die Handlung abwechslungsreich und die Figuren nicht so eindimensional gemacht.
Dazu ist die Geschichte gespickt mit Anspielungen zu Musik, Filmen und Spielen der 1980er und 1990er. Eine unheimlich charmante Mischung, die Spaß macht und zusammen mit der Musik entwickelt man auch ein Gefühl für die jeweilige Szene. Die dazugehörige Playliste macht auch noch richtig Spaß zu hören - egal ob man in der Küche grade das Abendessen vorbereitet oder sich im Auto bei offenem Seitenfenster seiner privaten Zweitkarriere als Gesangsstar hingibt.