Sprachgewaltig, chaotisch und ungewöhnlich
Die Leseprobe erzeugt mit ihrer wilden, poetischen Sprache und den starken Bildern eine intensive Atmosphäre voller Unruhe und Zerfall. Besonders die Figuren und das kaputte Viertel wirken lebendig und eigen. Gleichzeitig ist der Stil sehr fragmentarisch und experimentell, wodurch der Einstieg stellenweise anstrengend und schwer greifbar wirkt. Insgesamt aber ein mutiger, auffälliger Romanauftakt mit eigener Stimme.