ambivalent
Ich freute mich sehr auf Şeyda Kurts Debütroman, da sie auch mir bereits durch ihre Sachbücher ein Begriff war. Die Leseprobe holte mich sehr ab da sie zeigte, dass sie auch literarisch eine sehr eigene Sprache gefunden hat. Der Schreibstil ist bildgewaltig, poetisch und gleichzeitig ungewöhnlich direkt. Viele Passagen wirken fast wie lyrische Texte und erzeugen eine dichte, manchmal bedrückende Atmosphäre.
Die Handlung selbst konnte mich beim Lesen des gesamten Romans allerdings noch nicht vollständig fesseln. Viele Geheimnisse werden angedeutet – etwa die rätselhafte Gestalt, die Sanya findet, oder die sich ausbreitende Weltuntergangsprophezeiung –, ohne dass zunächst klare Antworten gegeben werden. Dadurch entsteht zwar Spannung, stellenweise wirkte die Erzählweise auf mich aber auch etwas sprunghaft und schwer zugänglich.
Wer sprachlich anspruchsvolle, atmosphärische Romane mit gesellschaftspolitischen Themen und ungewöhnlichen Figuren mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Mich hat es leider nicht ganz gekriegt.
Die Handlung selbst konnte mich beim Lesen des gesamten Romans allerdings noch nicht vollständig fesseln. Viele Geheimnisse werden angedeutet – etwa die rätselhafte Gestalt, die Sanya findet, oder die sich ausbreitende Weltuntergangsprophezeiung –, ohne dass zunächst klare Antworten gegeben werden. Dadurch entsteht zwar Spannung, stellenweise wirkte die Erzählweise auf mich aber auch etwas sprunghaft und schwer zugänglich.
Wer sprachlich anspruchsvolle, atmosphärische Romane mit gesellschaftspolitischen Themen und ungewöhnlichen Figuren mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Mich hat es leider nicht ganz gekriegt.