Ambivalente Gefühle und Eindrücke bei mir, aber gut
Ich hab etwas gebraucht um richtig reinzukommen. Anfangs war ich etwas verwirrt wo das ganze nur hinführen soll und was für eine Art Geschichte das ist.
Sanya läuft ja ständig durchs Viertel, immer unruhig, immer suchend. Und man merkt schnell: In diesem Viertel ist niemand wirklich allein, aber irgendwie ist trotzdem jeder für sich am Kämpfen. Mira, die alles zusammenhält, Yosip, der in seinen dubiosen Geschäften steckt und gleichzeitig versucht, sein Kind zu schützen, der Pfarrer, der schon lange spürt, dass hier etwas nicht stimmt. Und dann diese Prophezeiung im Netz, die wie ein Funke alles anzündet.
Die Geschichte wirkt wie ein Mix aus Chaos, Müdigkeit und Hoffnung. Ein Viertel, das eigentlich keine Chance hat, aber trotzdem nicht aufgibt. Viele Menschen sind blass geblieben, nie so richtig greifbar. Ich war nicht immer emotional voll drin, aber die Atmosphäre hat mich total erwischt.
Der Schreibstil ist ruhig, aber dicht. Man kann das nicht einfach so weglesen, man muss sich kurz drauf einlassen. Dafür bleiben viele Szenen lange hängen, auch wenn man sie nicht sofort sortieren kann. Die ganze Zeit bleibt so ein Gefühl das was ganz Schlimmes passieren könnte, aber keiner weiß was.
Für jemanden der Bücher mit dichter Atmosphäre mag und nicht jedes Detail aufgeklärt haben muss ist es perfekt.
Sanya läuft ja ständig durchs Viertel, immer unruhig, immer suchend. Und man merkt schnell: In diesem Viertel ist niemand wirklich allein, aber irgendwie ist trotzdem jeder für sich am Kämpfen. Mira, die alles zusammenhält, Yosip, der in seinen dubiosen Geschäften steckt und gleichzeitig versucht, sein Kind zu schützen, der Pfarrer, der schon lange spürt, dass hier etwas nicht stimmt. Und dann diese Prophezeiung im Netz, die wie ein Funke alles anzündet.
Die Geschichte wirkt wie ein Mix aus Chaos, Müdigkeit und Hoffnung. Ein Viertel, das eigentlich keine Chance hat, aber trotzdem nicht aufgibt. Viele Menschen sind blass geblieben, nie so richtig greifbar. Ich war nicht immer emotional voll drin, aber die Atmosphäre hat mich total erwischt.
Der Schreibstil ist ruhig, aber dicht. Man kann das nicht einfach so weglesen, man muss sich kurz drauf einlassen. Dafür bleiben viele Szenen lange hängen, auch wenn man sie nicht sofort sortieren kann. Die ganze Zeit bleibt so ein Gefühl das was ganz Schlimmes passieren könnte, aber keiner weiß was.
Für jemanden der Bücher mit dichter Atmosphäre mag und nicht jedes Detail aufgeklärt haben muss ist es perfekt.