Chancenlos, doch unerbittlich
„Zeit der Monster“ ist ein eigentümlicher, wilder, bunter Roman um ein chancenloses Viertel, in dem es zwar die neueste Kosmetik und Mode gibt, aber keine Medikamente, um auch nur die banalsten Leiden zu behandeln. Kein Wunder, dass die Stimmung apokalyptisch ist und immer mehr Menschen in eine eigentümliche Lethargie verfallen. Es gibt einen hippen Nachbarschaftsrat, der aber keine Mittel hat, um wirklich etwas zum besseren zu verändern. Und die Bewohner des Viertels sind gleichzeitig völlig abgestumpft - und doch gibt es auch jene, die trotzdem weiter machen und niemals aufgeben, selbst als ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht. Zwischendurch gibt es immer wieder Geschichtsrückblicke von der jüngeren Vergangenheit bis weit ins Vorchristliche. Denn: Ab wann ist eigentlich alles schief gelaufen?
Ich fand das Buch ungewöhnlich, spannend, traurig und doch auch mutmachend. Wer Lust hat auf eine wilde Achterbahnfahrt , die zum Nachdenken anregt, dem sei „Zeit der Monster“ herzlich empfohlen.
Ich fand das Buch ungewöhnlich, spannend, traurig und doch auch mutmachend. Wer Lust hat auf eine wilde Achterbahnfahrt , die zum Nachdenken anregt, dem sei „Zeit der Monster“ herzlich empfohlen.