Hin- und hergerissen

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baumhausfan Avatar

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Von Anfang an wird deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht um alltägliche Lektüre handelt: Die Handlung spielt in einem abgehängten Stadtviertel und erstreckt sich über sieben Tage. Eine virale Prophezeiung versetzt die Bewohner in Angst vor der bevorstehenden Apokalypse. Der Einstieg fiel mir zunächst eher schwer. Die Erzählweise ist diffus und wechselt zwischen verschiedenen Figuren und Zeitebenen, sodass das Lesen viel Aufmerksamkeit verlangt und zeitweise eher anstrengend war. Besonders neugierig war ich auf die Verortung in Köln-Kalk. Als Kölnerin fand ich die Wahl des Schauplatzes grundsätzlich reizvoll und spannend. Allerdings konnte ich das Viertel nur teilweise wiedererkennen beziehungsweise nachempfinden. Die Atmosphäre war zwar vorhanden, wurde für meinen Geschmack aber nicht so greifbar vermittelt, wie ich es mir erhofft hatte. Das Cover ist sehr schön gestaltet und ein Hingucker im Bücherregal.