Leider abgebrochen

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noiram Avatar

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Es tut mir im Herzen weh, diese Bewertung zu schreiben, da mir völlig bewusst ist, wie viel Arbeit und Herzblut in einem solchen Werk stecken. Ich bin offen für ungewöhnliche Gedankengänge, Dystopien oder Utopien. Doch bei Zeit der Monster musste ich leider nach der Hälfte kapitulieren – das Buch hat mich einfach nicht mitgenommen.

Die Handlung spielt in einem abgehängten Stadtviertel und erstreckt sich über sieben Tage. Eine virale Prophezeiung versetzt die Bewohner in Angst vor der bevorstehenden Apokalypse. Statt einer klassischen Hauptfigur beleuchtet der Roman ein fragmentiertes Beziehungsgeflecht – darunter die junge Sanya, die mit einer Waffe im Rucksack durch die Straßen zieht. Erzählt wird diese düstere Welt über lose verwebte Innenansichten, Kunstwörter und vage Andeutungen
​Mich hat der Schreibstil leider von Beginn an eher verwirrt als gefesselt. Die Struktur wirkte auf mich sehr fragmentiert; es tauchen immer wieder Figuren auf, die scheinbar lose oder über Ecken miteinander zusammenhängen, wodurch mir der rote Faden komplett verloren ging. Statt Neugierde zu wecken, hinterließ mich jede Seite ratloser mit der Frage: What soll das Ganze eigentlich?
​Da ich das Buch nur bis zur Hälfte gelesen habe, ist dies natürlich keine vollständige Rezension. Mir war jedoch klar: Die zweite Hälfte müsste eine völlige Kehrtwende vollziehen und der Schreibstil sich radikal ändern, um mich hier noch abzuholen. Da das eher unwahrscheinlich war, habe ich mich für den Abbruch entschieden.