Skurril und verwirrend
Das Buch „Zeit der Monster“ lässt mich etwas ratlos und verwirrt zurück. Das Debüt von Seyda Kurt ist wirklich wie eine schrille Oper über das Vergessen und ein ewiger Sumpf, der die Menschen ins Verderben zieht. Ich wusste nie so richtig, was passiert. Es gibt viele Zeitsprünge und Rückblenden. Aufgebaut ist das Buch in sieben Kapitel, die von Tag eins bis Tag sieben durchnummeriert sind. Was zunächst an eine Schöpfungsgeschichte erinnert, ist aber eher eine Geschichte des Zerfalls - zumindest für mich. Nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Stadt zerfällt und verschwindet in diesen sieben Tagen.
Der Schreibstil von Seyda Kurt ist aus meiner Sicht wirklich sehr anspruchsvoll, aber auch super gut und ich habe das Buch gerne gelesen, wenn auch nicht in einem Rutsch.
Mich hat die Handlung etwas ratlos zurückgelassen und nicht ganz in den Bann gezogen, deshalb nur 3 Sterne. Besonders gut fand ich den geschichtlichen Teil und die vielen Infos über Köln Kalk.
Der Schreibstil von Seyda Kurt ist aus meiner Sicht wirklich sehr anspruchsvoll, aber auch super gut und ich habe das Buch gerne gelesen, wenn auch nicht in einem Rutsch.
Mich hat die Handlung etwas ratlos zurückgelassen und nicht ganz in den Bann gezogen, deshalb nur 3 Sterne. Besonders gut fand ich den geschichtlichen Teil und die vielen Infos über Köln Kalk.