Unentschlossen

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paulafschr Avatar

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Kurt war mir bereits ein Begriff aufgrund ihrer Sachbücher, weshalb mich ihr Debütroman direkt interessiert hat. Wo mich die Leseprobe überzeugt hat, war das beim restlichen Buch aber leider nicht der Fall.
Anfangs war ich begeistert: der Schreibstil ist wirklich toll, Kurt findet starke Bilder die in schönen sprachlichen Konstruktionen verpackt sind. Was mir ebenfalls gefallen hat, waren die Beschreibungen der Beziehungen der Charaktere untereinander: in „Zeit der Monster“ scheint teils die Utopie aufgegriffen zu werden, die Kurt in „Radikale Zärtlichkeit“ erdenkt.
Leider konnte mich die Handlung nicht ganz in ihren Bann ziehen. Zeitweise war ich desinteressiert, hatte nicht unbedingt Lust, das Buch weiterzulesen. Es passiert viel und wenig gleichzeitig, aber am Ende bleibe ich ein wenig ratlos zurück.
Ich fand „Zeit der Monster“ grundsätzlich trotzdem empfehlenswert, ein Jahreshighlight ist es aber nicht.