Ungewiss und klar
Mein erstes Buch von Seyda Kurt. Es wird nicht mein letztes bleiben! Aus unterschiedlichen Perspektiven begleiten wir Menschen eines Viertels durch eine dystopische Zeit des Umbruchs. In einer geordneten Katastrophe soll eine Art Revolution gestartet werden, welche die Menschen aufweckt und eine neue Form der Solidarität und Klarheit erschafft. Dabei stehen für alle Protagonist:innen ganz andere Ziele im Fokus. Gesellschaftlicher und Klimawandel sowie Pandemien und eine übergreifende Unzufriedenheit scheinen Realtität für die Bewohnenden des Viertels zu sein. Während des Lesens wird schnell klar: allzu viel trennt uns von einer solchen Lage nicht. So wird aus der dystopischen Geschichte sehr schnell ein Werk, dessen Inhalte nicht allzu fern von unser aller täglichen Realtität scheint.
Parallel dazu erinnert die Autorin durch geschichtliche Hintergründe daran, wie viele Menschen die Orte, die für uns so selbstverständlich und festgefahren erscheinen, in der Vergangenheit schon geprägt und verändert haben. Besonders gut wird dargestellt, auf welchen Eben Kriege, Raubzüge und Kolonialismus das Leben beeinflussen. Wem gehört ein Ort? Wer bestimmt über dessen Schicksal? Welche Rolle spielt ein Individuum? Das Buch beantwortet viele Fragen und lässt noch mehr offen. Als Leser:in durchlebt man eine Vielzahl an Emotionen. Immer wieder ist man überzeugt, die Quintessenz des Buches verstanden zu haben, ehe man eines besseren belehrt wird und die Weite des Buches kaum zu greifen kriegt. Und das alles auf nicht einmal 300 Seiten.
Das Cover ermöglicht Spekulationen, nimmt dabei jedoch keine Inhalte vorweg. Klar ist: es wird kalt und dennoch menschlich.
Zusammengefasst: spannend und ruhig, offen und geschlossen, dystopisch und mutmachend zugleich. Ich habe es gern gelesen, auch wenn ich mit Fragen zurückbleibe.
Parallel dazu erinnert die Autorin durch geschichtliche Hintergründe daran, wie viele Menschen die Orte, die für uns so selbstverständlich und festgefahren erscheinen, in der Vergangenheit schon geprägt und verändert haben. Besonders gut wird dargestellt, auf welchen Eben Kriege, Raubzüge und Kolonialismus das Leben beeinflussen. Wem gehört ein Ort? Wer bestimmt über dessen Schicksal? Welche Rolle spielt ein Individuum? Das Buch beantwortet viele Fragen und lässt noch mehr offen. Als Leser:in durchlebt man eine Vielzahl an Emotionen. Immer wieder ist man überzeugt, die Quintessenz des Buches verstanden zu haben, ehe man eines besseren belehrt wird und die Weite des Buches kaum zu greifen kriegt. Und das alles auf nicht einmal 300 Seiten.
Das Cover ermöglicht Spekulationen, nimmt dabei jedoch keine Inhalte vorweg. Klar ist: es wird kalt und dennoch menschlich.
Zusammengefasst: spannend und ruhig, offen und geschlossen, dystopisch und mutmachend zugleich. Ich habe es gern gelesen, auch wenn ich mit Fragen zurückbleibe.