Ode an die Freundschaft

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miian Avatar

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Eine Frau Ende 30 steht plötzlich vor den Scherben ihres bisherigen Lebens - während der eigene Kinderwunsch nicht in Erfüllung ging, hat sich ihr Mann in eine Kollegin verliebt, bekommt mit dieser ein Kind und verlässt die Frau für die schwangere Freundin. Vor diesem Hintergrund steigt der Leser ein in die Geschichte, erzählt aus Sicht der namenlosen Frau und wie sie durch eine unerwartete Bekanntschaft neue Zuversicht gewinnt.
Leider bleibt die Geschichte in der Erzählung sehr stark an der Oberfläche. Selbst über die Hauptakteurin erfährt der Leser gefühlt nur das Notwendigste, die neuen Freunde bleiben noch weniger detailliert. Was es über diese zu sagen gibt, wird jeweils innerhalb nur weniger Seiten abgehandelt, und dabei bleibt es. Die Personen haben allesamt kaum Facetten und es findet nur wenig Entwicklung statt. Man hätte ihnen durchaus mehr Zeit und Aufmerksamkeit im Buch widmen können.
Gesamt handelt es sich aber um eine schöne feel-good Geschichte für leichten Lesegenuss.