Was möchte dieses Buch sein?

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alex108 Avatar

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Diese Frage kam bei mir bereits beim Betrachten des Covers auf. Während mich die Gestaltung eher an eine Art Ratgeber erinnert hat, assoziierte ich mit dem Titel „Zeit für meine Träume“ mehr einen Roman. Als mir der Klappentext dann eine Freundschaft zwischen einer Frau in den Dreißigern und einer Senioren-Wohngemeinschaft versprach war ich angetan und entschied mich, es zu lesen. Der Einstieg in das Buch gefiel mir, und die Charaktere waren mir direkt sympathisch. Als sich dann jedoch überwiegend innere Monologe und Gespräche abwechselten, während es nur sehr wenig Handlungsstrang gab, wurde die Geschichte etwas zäh für mich. Auch mit den meisten abgehandelt Themen konnte ich persönlich wenig anfangen. Nicht desto trotz hielt das Buch auch ein paar willkommene Wohlfühlmomente für mich bereit, die sich aus der Dynamik zwischen den Figuren und der Beschreibung der wenigen Settings ergaben. Die Situation der Protagonistin als Krise zu betiteln, war für mein Empfinden überspitzt und unglaubwürdig. Der Schreibstil war angenehm leicht und der Art des Buches angemessen. Alles in allem ist „Zeit für meine Träume“ kein Buch, das einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und für mich ergeben sich bloß 2,5 Sterne, die ich wohlwollend aufrunde.