Überhaupt nicht mein Fall
Worum geht’s?
Eigentlich könnte Drachenreiterin Rhea ihr Leben ganz anders verbringen. Doch um ihren toten Großvater eines besseren zu belehren, strebt sie nach der Krone ihres Reiches – zum Beweis dafür, dass auch sie als Frau die Macht eines ganzen Königreiches in den Händen halten kann, und das ohne Rücksicht auf Verluste.
Meine Meinung:
Mit dieser Geschichte bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, auch wenn ich wirklich versucht habe, mich darauf einzulassen.
Meine Probleme hatte ich dabei direkt mit dem Worldbuilding, das mir insgesamt eher dünn vorkam und wesentliches Potenzial liegengelassen hat. Zwar war der Einstieg in die Geschichte ziemlich direkt, ohne nennenswerte Informationen zum Setting, in dem sich die Handlung abgespielt hat kam ich mir so aber leider recht verloren und orientierungslos vor. Da der Klappentext sehr spannend klang und auch das Konzept von Lebenszeit als Währung keinen übermäßig verbrauchten Aspekt für mich dargestellt hat, waren meine Erwartungen hier deutlich höher, was mich beim Lesen eher enttäuscht hat.
Auch die Figuren klangen zunächst noch recht vielversprechend für mich, im Verlauf der Handlung wurde ich aber leider trotzdem nicht richtig warm mit ihnen. Insbesondere Protagonistin Rhea hätte in meinen Augen das Potenzial gehabt, ein wirklich spannender Charakter zu werden, angekommen sind ihre Ambitionen, Gefühle und Opfer aber leider deutlich weniger emotional bei mir, als ich das eigentlich erwartet hätte.
Schwierig finde ich in dieser Hinsicht auch den Anspruch des Autors, Geschichten schreiben zu wollen, „bei denen man sich selten wohlfühlt“. Für mich muss definitiv nicht jedes Buch rosarot und flauschig sein, aber auch die Triggerwahrnung macht den Einsatz von Gewalt, Sexualität und Verrohung hier in meinen Augen nicht zu einem gelungenen Stilmittel. In der Masse hatte ich darüber hinaus auch eher den Eindruck, dass es weniger um einen kritischen Blick auf die Welt, sondern eher um die Darstellung von Gewalt um der Gewalt willen ging, was ich persönlich weder ansprechend noch gut gemacht finde.
Die durchaus vielversprechenden Ansätze sind daher leider eher hintenüber gefallen, was es mir schwer gemacht hat, mich durchgehend zum Weiterlesen zu motivieren. Das eher offene Ende mit den vielen ungelösten Fragen hat dann leider auch nicht zu meiner Begeisterung beigetragen, was das Buch insgesamt eher zu einem Lowlight für mich gemacht hat.
Fazit:
Ganz grundsätzlich hatte diese Geschichte auf jeden Fall Potenzial, die Umsetzung muss man aber definitiv mögen. Für mich persönlich war das Buch leider ein ziemlicher Fehlgriff, da ich weder mit den Figuren, noch mit dem Gesamtbild der Geschichte warm geworden bin und mich wirklich bis zum Ende durchkämpfen musste.
Dafür gibt es noch knappe zwei Bücherstapel von mir.
Eigentlich könnte Drachenreiterin Rhea ihr Leben ganz anders verbringen. Doch um ihren toten Großvater eines besseren zu belehren, strebt sie nach der Krone ihres Reiches – zum Beweis dafür, dass auch sie als Frau die Macht eines ganzen Königreiches in den Händen halten kann, und das ohne Rücksicht auf Verluste.
Meine Meinung:
Mit dieser Geschichte bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, auch wenn ich wirklich versucht habe, mich darauf einzulassen.
Meine Probleme hatte ich dabei direkt mit dem Worldbuilding, das mir insgesamt eher dünn vorkam und wesentliches Potenzial liegengelassen hat. Zwar war der Einstieg in die Geschichte ziemlich direkt, ohne nennenswerte Informationen zum Setting, in dem sich die Handlung abgespielt hat kam ich mir so aber leider recht verloren und orientierungslos vor. Da der Klappentext sehr spannend klang und auch das Konzept von Lebenszeit als Währung keinen übermäßig verbrauchten Aspekt für mich dargestellt hat, waren meine Erwartungen hier deutlich höher, was mich beim Lesen eher enttäuscht hat.
Auch die Figuren klangen zunächst noch recht vielversprechend für mich, im Verlauf der Handlung wurde ich aber leider trotzdem nicht richtig warm mit ihnen. Insbesondere Protagonistin Rhea hätte in meinen Augen das Potenzial gehabt, ein wirklich spannender Charakter zu werden, angekommen sind ihre Ambitionen, Gefühle und Opfer aber leider deutlich weniger emotional bei mir, als ich das eigentlich erwartet hätte.
Schwierig finde ich in dieser Hinsicht auch den Anspruch des Autors, Geschichten schreiben zu wollen, „bei denen man sich selten wohlfühlt“. Für mich muss definitiv nicht jedes Buch rosarot und flauschig sein, aber auch die Triggerwahrnung macht den Einsatz von Gewalt, Sexualität und Verrohung hier in meinen Augen nicht zu einem gelungenen Stilmittel. In der Masse hatte ich darüber hinaus auch eher den Eindruck, dass es weniger um einen kritischen Blick auf die Welt, sondern eher um die Darstellung von Gewalt um der Gewalt willen ging, was ich persönlich weder ansprechend noch gut gemacht finde.
Die durchaus vielversprechenden Ansätze sind daher leider eher hintenüber gefallen, was es mir schwer gemacht hat, mich durchgehend zum Weiterlesen zu motivieren. Das eher offene Ende mit den vielen ungelösten Fragen hat dann leider auch nicht zu meiner Begeisterung beigetragen, was das Buch insgesamt eher zu einem Lowlight für mich gemacht hat.
Fazit:
Ganz grundsätzlich hatte diese Geschichte auf jeden Fall Potenzial, die Umsetzung muss man aber definitiv mögen. Für mich persönlich war das Buch leider ein ziemlicher Fehlgriff, da ich weder mit den Figuren, noch mit dem Gesamtbild der Geschichte warm geworden bin und mich wirklich bis zum Ende durchkämpfen musste.
Dafür gibt es noch knappe zwei Bücherstapel von mir.