Das will ich unbedingt lesen!

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söphken Avatar

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Die Leseprobe von "Zugwind" hat mich tief berührt und lange nachklingen lassen. Schon auf den ersten Seiten spürt man die Kraft und Verletzlichkeit von Mira Zehmann, einer Frau, die sich nicht in vorgefertigte Rollen zwängen lässt. Sie ist Ärztin, Mutter, Tochter und doch ist sie vor allem sie selbst: eine Frau, die hinterfragt, fühlt, zweifelt und handelt. Ich habe beim Lesen immer wieder innegehalten, weil ich gespürt habe, wie echt und nah ihre Gedanken und Gefühle sind.

Besonders stark berührt mich, wie das Buch weibliche Erfahrungen in eine Welt von Krieg, Flucht und Exil einbettet, ohne sie zu vereinfachen. Mira trägt ihre Geschichte in sich, spürt die Last der Vergangenheit und gleichzeitig die Verantwortung für das Hier und Jetzt. Dabei zeigt sie, dass Stärke nicht das Fehlen von Verletzlichkeit ist, sondern die Fähigkeit, trotz aller Widrigkeiten weiterzugehen. Diese Mischung aus Verletzlichkeit, Mut und Selbstbestimmung hat mich tief angesprochen, weil sie so menschlich und zugleich so inspirierend ist.

Für mich ist "Zugwind" mehr als nur eine Geschichte über Flucht oder Familie. Es ist ein Plädoyer für Frauen, die sich selbst finden wollen, die ihre eigene Stimme hören und für sich einstehen, selbst wenn die Welt stürmisch ist. Ich habe beim Lesen gespürt, dass Mira nicht nur eine Figur in einem Buch ist, sondern eine Begleiterin, die mir Mut macht, eigene Entscheidungen bewusst zu treffen und mich nicht kleinmachen zu lassen. Ich freue mich unglaublich darauf, ihre Reise weiterzuverfolgen und zu sehen, wie sie all den Stürmen ihres Lebens begegnet.